Jena, 30. April 2026. Die Analytik Jena AG bringt mit der „PULSEspencer“-Serie eine neue Technologie zur kontaktlosen Dosierung kleinster Flüssigkeitsmengen auf den Markt. Die offizielle Vorstellung erfolgt im Mai auf der Fachmesse SLAS Europe in Wien.
- Unternehmen: Analytik Jena AG
- Produkt: PULSEspencer-Serie (Laborautomation)
- Funktion: Kontaktlose Dosierung im Pikoliter-Bereich
- Präsentation: Mai 2026 auf der SLAS Europe in Wien
- Anwendungsbereiche: Medikamentenforschung, Genanalyse, Zellforschung
Präzisere und sparsamere Laborprozesse
Mit der neuen PULSEspencer-Serie reagiert das Jenaer Technologieunternehmen auf die wachsenden Anforderungen in der modernen Laborarbeit. Im Fokus der Entwicklung steht die Fähigkeit, Proben und Reagenzien kontaktlos und in extrem kleinen Mengen – bis in den sogenannten Pikoliter-Bereich – zu dosieren. Ein Pikoliter entspricht dem Billionstel eines Liters. Durch diese extrem hohe Präzision wird der Materialverbrauch in den Laboren signifikant reduziert. Gleichzeitig sinkt durch den Verzicht auf direkten physischen Kontakt das Risiko von Verunreinigungen der empfindlichen Proben.
Internationale Ausrichtung im Fokus
Die Technologie ist gezielt für hochinnovative Sektoren wie die Medikamentenforschung, die Genanalyse sowie die Zellforschung konzipiert, in denen Schnelligkeit und Reinheit oberste Priorität haben. Mit der Markteinführung und der bevorstehenden Präsentation auf der Wiener Fachmesse SLAS Europe strebt die Analytik Jena AG an, ihre Position auf dem umkämpften internationalen Markt für Laborautomation strategisch weiter auszubauen.
Hintergrund: Analytik Jena und der Optik-Standort
Die Analytik Jena AG, ursprünglich 1990 gegründet, gehört zu den zentralen Akteuren des traditionellen Optik- und Photonik-Standortes Jena. Die Saalestadt gilt seit dem historischen Wirken von Carl Zeiss, Otto Schott und Ernst Abbe im 19. Jahrhundert als europäisches Zentrum für Hochtechnologie, Feinmechanik und optische Instrumente. Heute ist die Laborautomation ein entscheidender und globaler Wachstumsmarkt. Weltweit rüsten Labore auf schnellere, automatisierte Hochdurchsatz-Screenings (High-Throughput Screening) um, um beispielsweise bei der Entwicklung neuer Medikamente, Therapien oder Impfstoffe massiv Zeit und Kosten zu sparen. Techniken, die Tropfen im Pikoliter-Bereich verarbeiten können, sind dabei der Schlüssel für eine effizientere medizinische Zukunft.
Quelle:
Analytik Jena bringt neue Labor-Technik auf den Markt
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