Das Wichtigste in Kürze
- Ereignis: Umfassende Sanierung und Entkernung im Inneren.
- Ort: Zeiss-Planetarium, Jena.
- Anlass: Das anstehende 100-jährige Jubiläum im Juli 2026.
- Status: Die Arbeiten unterliegen einem sehr straffen Zeitplan.
Jena (03.02.2026) – Eines der markantesten Wahrzeichen der Lichtstadt gleicht derzeit im Inneren einer Großbaustelle. Das Zeiss-Planetarium Jena, das dienstälteste Projektionsplanetarium der Welt, wird derzeit für sein großes Jubiläum vorbereitet.
Umfassende Arbeiten im Kuppelbau
Wie der MDR berichtet, laufen die Arbeiten im Inneren des historischen Gebäudes auf Hochtouren. Das Planetarium wird aktuell „entkernt“, um es für die kommenden Feierlichkeiten und den zukünftigen Betrieb wieder „schick zu machen“. Der Zeitplan für dieses Vorhaben wird als äußerst „sportlich“ beschrieben. Kein Wunder, denn das Ziel ist klar definiert: Im Juli 2026 soll das 100-jährige Bestehen der Einrichtung feierlich begangen werden. Bis dahin müssen die umfangreichen Maßnahmen abgeschlossen sein, damit sich das Sternentheater seinen Gästen in neuem Glanz präsentieren kann.
Ein Jahrhundert Zeitgeschichte in Jena
Die Bedeutung dieser Maßnahmen erschließt sich vor allem durch den historischen Stellenwert des Gebäudes. Das Zeiss-Planetarium in Jena ist nicht nur eine lokale Sehenswürdigkeit, sondern ein technisches Denkmal von weltweiter Relevanz. Es gilt als das dienstälteste seiner Art in Deutschland und weltweit, das noch immer im regulären Betrieb ist.
Eröffnet wurde das Haus ursprünglich im Jahr 1926. Die Erfindung des Projektionsplanetariums durch Walther Bauersfeld bei Carl Zeiss revolutionierte damals die Art und Weise, wie Menschen den Sternenhimmel betrachten konnten. Die charakteristische Kuppel ist seitdem fester Bestandteil der Jenaer Skyline und zieht jährlich zehntausende Besucher – von Schulklassen bis hin zu Touristen aus aller Welt – in das Damenviertel nahe des Botanischen Gartens.
Eine Sanierung kurz vor einem solch signifikanten Meilenstein ist ein logistischer Kraftakt. Bei historischen Gebäuden dieser Art gilt es stets, den Spagat zwischen Denkmalschutz, moderner Veranstaltungstechnik und dem Komfort für die Besucher zu meistern. Dass das Gebäude nun entkernt wird, deutet auf tiefgreifende Erneuerungen im Zuschauerraum oder der Infrastruktur hin, die über reine Schönheitsreparaturen hinausgehen.
Blick auf den Juli 2026
Die kommenden Monate werden für die Verantwortlichen und die beteiligten Baufirmen entscheidend sein. Der Juli 2026 markiert nicht nur einen runden Geburtstag, sondern auch den Start in das nächste Jahrhundert der Sternenprojektion in Jena. Die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und der Fachwelt an die Jubiläumsfeierlichkeiten ist entsprechend hoch.
Ein erfolgreicher Abschluss der Bauarbeiten würde sicherstellen, dass das Planetarium pünktlich zum Festakt seine Rolle als Bildungsstätte und kultureller Leuchtturm Thüringens wieder vollumfänglich wahrnehmen kann. Wir werden den Fortschritt der Arbeiten weiter beobachten.
Bleiben Sie gespannt auf die Wiedereröffnung dieses Jenaer Juwels.
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