Weltnierentag: Uniklinikum Jena bietet kostenlosen Nierencheck in Lobeda an

Jena, 09.03.2026 – Chronische Nierenerkrankungen bleiben oft lange unbemerkt. Anlässlich des Weltnierentags am kommenden Donnerstag klärt das Universitätsklinikum Jena (UKJ) über Risikofaktoren auf und bietet in Lobeda einen kostenlosen Gesundheitscheck an.

  • Was: Info-Aktionsstand und Risikotest zum Weltnierentag
  • Wann: Donnerstag, 12. März 2026, 11:00 bis 14:00 Uhr
  • Wo: Magistrale des UKJ in Lobeda
  • Wer: Ärzte der Abteilung für Nephrologie (Klinik für Innere Medizin III)

Prävention: Tückische Krankheit oft lange ohne Symptome

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden an einer chronischen Nierenschwäche. Die Gefahr dieser Erkrankung liegt in ihrer Unauffälligkeit: Beschwerden treten bei den Betroffenen meist erst dann auf, wenn bereits ein erheblicher Teil der lebenswichtigen Nierenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen ist. Umso wichtiger sind die Früherkennung und die rechtzeitige Aufklärung von Risikogruppen.

Aus diesem Grund beteiligt sich die Klinik für Innere Medizin III am UKJ unter der Leitung von Prof. Dr. Gunter Wolf am internationalen Weltnierentag. Im Fokus der geplanten Veranstaltung stehen die gezielte Aufklärung über Risikofaktoren, die verschiedenen Möglichkeiten der Früherkennung sowie alltagstaugliche Maßnahmen zum aktiven Schutz der Nieren.

Rundkurs zur Bestimmung des eigenen Risikos

Herzstück der Aktion in der Magistrale des Klinikums ist ein speziell aufgebauter Rundkurs. An verschiedenen Stationen können Interessierte, Angehörige und Patienten ihr individuelles Risiko für eine Nierenschwäche von den Fachärzten der Abteilung für Nephrologie ermitteln lassen. Das Angebot ist komplett kostenlos und erfordert im Vorfeld keine Anmeldung.

Hintergrund: Die Magistrale in Lobeda & Nierengesundheit

Das Universitätsklinikum im Stadtteil Lobeda ist das größte Krankenhaus Thüringens. Die sogenannte „Magistrale“ bildet dabei die zentrale, lichtdurchflutete Hauptachse des hochmodernen Gebäudekomplexes. Sie verbindet alle wichtigen Klinikbereiche miteinander und wird regelmäßig als offene Fläche für Patientenforen, Ausstellungen und Gesundheitsaktionen genutzt. Wer seine Nieren im Alltag bestmöglich schützen möchte, dem raten Mediziner allgemein zu einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr (vorzugsweise Wasser oder ungesüßte Tees), einem gut eingestellten Blutdruck, dem konsequenten Verzicht auf das Rauchen und einer salzarmen Ernährung. Insbesondere Diabetiker und Patienten mit diagnostiziertem Bluthochdruck sollten ihre Nierenwerte regelmäßig im Rahmen der hausärztlichen Betreuung kontrollieren lassen.


Quelle:

Damit es nicht an die Nieren geht


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.