- Traditionspflege: In Ammerbach werden die ausgedienten Weihnachtsbäume feierlich verbrannt.
- Gemeinschaft: Ein wichtiges Event für den dörflichen Zusammenhalt im Jenaer Stadtteil.
- Hinweis: Bäume müssen vollständig abgeschmückt sein, bevor sie den Flammen übergeben werden.
Jena-Ammerbach (14.01.2026) – Es ist der endgültige Abschied von der stillen Zeit und gleichzeitig ein feuriges Willkommen für das neue Jahr: Das traditionelle Weihnachtsbaum-Verbrennen in Ammerbach steht wieder auf dem Programm. Wenn in den Wohnzimmern die Nadeln rieseln, bietet dieser Brauch eine ebenso praktische wie gesellige Lösung, um die einst prachtvollen Tannenbäume zu verabschieden.
Ein flammendes Finale für die Festtagsbäume
Nach den Feiertagen stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Wohin mit dem Weihnachtsbaum? In Jena-Ammerbach ist die Antwort seit Jahren Tradition. Das Verbrennen der Bäume, oft augenzwinkernd an das skandinavische "Knutfest" angelehnt, hat sich zu einem festen Termin im Kalender des Ortsteils entwickelt. Organisiert wird das Spektakel meist von den lokalen Vereinen oder der Freiwilligen Feuerwehr, die nicht nur für den sicheren Ablauf sorgen, sondern auch den gesellschaftlichen Rahmen schaffen.
Für die Bewohner Ammerbachs ist dies mehr als nur eine Entsorgungsaktion. Es ist ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem man sich nach den oft hektischen Feiertagen wieder trifft. Bei lodernden Flammen, die in den winterlichen Abendhimmel ragen, steht das Miteinander im Vordergrund. Typisch für solche Thüringer Events darf natürlich die Verpflegung nicht fehlen: Der Duft von Rostbratwurst und heißem Glühwein oder Punsch gehört ebenso dazu wie das Knistern des Nadelholzes.
Ammerbach: Dörklicher Charme trifft gelebte Nachbarschaft
Dass solche Traditionen gerade in Ammerbach so hochgehalten werden, ist kein Zufall. Der südwestliche Stadtteil von Jena hat sich trotz der Nähe zum Stadtzentrum seinen dörflichen Charakter bewahrt. Das aktive Vereinsleben und die enge Verbundenheit der Anwohner machen Veranstaltungen wie das Weihnachtsbaum-Verbrennen zu gut besuchten Highlights. Es zeigt exemplarisch, wie wichtig lokale Bräuche für die Identität der Jenaer Ortsteile sind.
Veranstaltungen dieser Art stärken das "Wir-Gefühl". In einer Zeit, in der vieles digitaler und anonymer wird, bietet das gemeinsame Stehen am Feuer einen analogen Ankerpunkt. Man tauscht Neuigkeiten aus dem Viertel aus, plant das kommende Jahr und genießt die Wärme des Feuers in der kalten Januarluft.
Sicherheit und Umwelt im Blick
Damit das Verbrennen für alle ein sicheres Vergnügen bleibt, gelten klare Regeln, auf die Veranstalter stets hinweisen. Die Bäume müssen "nackt" sein – das bedeutet: kein Lametta, keine Kerzenreste und kein Plastikschmuck. Diese Materialien gehören nicht ins Feuer, da sie Schadstoffe freisetzen können. Nur reines Holz und Nadelgrün sorgen für ein sauberes Feuer.
Zudem ist die Sicherheit durch die Anwesenheit von Experten gewährleistet. Das kontrollierte Abbrennen unter Aufsicht verhindert, dass Funkenflug zur Gefahr wird. Für die Besucher ist es ein spektakulärer Anblick, wenn die trockenen Nadeln in Sekundenschnelle zünden und eine intensive Wärme abgeben – ein letztes Aufleuchten der Weihnachtssymbole, bevor der Alltag des Jahres 2026 endgültig Einzug hält.
Wir wünschen allen Ammerbachern und Gästen ein gemütliches Beisammensein und einen sicheren Verlauf der Veranstaltung. Halten Sie die Tradition in Ehren!
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