Jena, 27. Februar 2026. Trotz des großflächigen Warnstreiks im Jenaer Nahverkehr gibt es für Pendler auf bestimmten Routen Entwarnung. Da sich die Beschäftigten der PVG Weimarer Land GmbH nicht am Arbeitskampf beteiligen, finden einige Fahrten auf den Linien 16 und 28 wie gewohnt statt.
- Was: 51-stündiger Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr
- Wann: ab Freitag, 27. Februar 2026
- Ausnahmen in Jena: Linie 16 (gekennzeichnet mit ‚P‘) und Linie 28 (gekennzeichnet mit ‚280‘)
- Weitere Infos & Notfahrplan: www.stadtwerke-jena.de/streik-jnv
Ausgewählte Fahrten in Jena gesichert
Pendler und Schüler im Jenaer Stadtgebiet müssen sich ab dem heutigen Freitag auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Für 51 Stunden wird der öffentliche Nahverkehr durch einen Warnstreik weitgehend lahmgelegt. Wie der Jenaer Nahverkehr jedoch mitteilte, gibt es auf bestimmten Routen Ausnahmen. Die Mitarbeiter der PVG Weimarer Land GmbH, die Teile des städtischen Netzes bedienen, legen die Arbeit nicht nieder.
Linien 16 und 28 teilweise in Betrieb
Durch die Nichtbeteiligung der PVG können trotz der flächendeckenden Streikhandlungen einzelne Linienfahrten aufrechterhalten werden. Fahrgäste sollten explizit auf die Kennzeichnungen in den offiziellen Fahrplänen achten:
- Linie 16: Auf der Strecke zwischen Isserstedt, Mühltal, Stadtzentrum und Ziegenhainer Tal werden alle Fahrten durchgeführt, die im Fahrplan mit dem Buchstaben P markiert sind.
- Linie 28: Auf der Verbindung zwischen Isserstedt und dem Busbahnhof finden jene Fahrten statt, die das Kürzel 280 tragen.
Ein Notfahrplan für weitere Linien der JES Verkehrsgesellschaft, insbesondere für das Umland im Saale-Holzland-Kreis, ist online abrufbar. Die Stadtwerke raten allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt unter www.stadtwerke-jena.de/streik-jnv zu informieren, da die Seite im Streikverlauf fortlaufend aktualisiert wird.
Hintergrund: Streiks im Nahverkehr und die Folgen für Jena
Warnstreiks im ÖPNV sorgen in Jena regelmäßig für sehr volle Straßen, da viele Pendler zwangsläufig auf das eigene Auto ausweichen müssen. Besonders auf den Hauptverkehrsadern wie der B88 (Kahlaische Straße/Richtung Lobeda) und der B7 (Richtung Weimar/Bürgel) kommt es an Streiktagen erfahrungsgemäß zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr. Fahrgästen wird an solchen Tagen geraten, nach Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu bilden, auf das Fahrrad umzusteigen oder Homeoffice-Regelungen zu nutzen. Dass Umland-Dienstleister wie die PVG Weimarer Land nicht mitstreiken, ist tarifvertraglich begründet: Für diese Beschäftigten gelten in der Regel andere Tarifverträge als für das Personal des städtischen Nahverkehrsbetriebs, weshalb sie von Streikaufrufen oft nicht betroffen sind.
Quelle:
Warnstreik ab Freitag: Einige Fahrten auf den Linien 28 und 16 gesichert
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.