Vermisstenfahndung: 15-jährige Leonie aus Weimar gesucht

Weimar, 26. März 2026. Die Landespolizeiinspektion Jena hat eine öffentliche Fahndung nach der 15-jährigen Leonie Pihan aus Weimar herausgegeben. Die Jugendliche verließ am Morgen ihre Wohngruppe und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die Polizei bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe.

  • Name der Vermissten: Leonie Pihan (15 Jahre)
  • Zuletzt gesehen: Nördliche Innenstadt, Weimar
  • Besonderheiten: Besitzt ein Deutschlandticket, mögliche Spur nach Köln
  • Aktenzeichen: 0069056/2026
  • Hinweise an: Polizei Weimar unter Tel. 03643 882-0 oder per E-Mail an PI.Weimar@polizei.thueringen.de

Auf dem Weg zum Praktikum verschwunden

Nach Angaben der Behörden verließ die Jugendliche am Morgen ihre Wohngruppe, die sich in der nördlichen Innenstadt von Weimar befindet. Geplant war, dass sie an einem Praxistag in einem örtlichen Pflegeheim teilnimmt. Dort kam sie jedoch nie an. Als sie auch am Abend nicht in ihre Einrichtung zurückkehrte, wurde sie als vermisst gemeldet.

Ein wichtiges Detail für die Suche: Leonie verfügt über ein Deutschlandticket. Dies ermöglicht ihr eine unkomplizierte, bundesweite Mobilität im Nah- und Regionalverkehr. Ersten polizeilichen Erkenntnissen zufolge deuten Hinweise darauf hin, dass sie sich im Raum Köln aufhalten könnte (in der offiziellen Meldung liegt hierzu ein Tippfehler vor, der als „Kölm“ angegeben wurde).

Anmerkung der Redaktion: In der Ursprungsmeldung der Polizei wird als Datum des Verschwindens der 18.08.2026 angegeben. Hierbei handelt es sich offensichtlich um einen behördlichen Tippfehler, höchstwahrscheinlich ist der 18. März gemeint.

Hintergrund: Vermisstensuche bei Jugendlichen

Die Landespolizeiinspektion (LPI) Jena, zu deren Schutzbereich neben der Stadt Jena und dem Saale-Holzland-Kreis auch die Stadt Weimar sowie das Weimarer Land gehören, leitet bei vermissten Minderjährigen umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Da Jugendliche heutzutage durch Angebote wie das Deutschlandticket stark vernetzt und überregional mobil sind, weitet sich der Suchradius in solchen Fällen sehr schnell auf das gesamte Bundesgebiet aus.

Die Polizei arbeitet dabei eng mit Transportunternehmen, der Bundespolizei an Bahnhöfen und Einrichtungen der Jugendhilfe zusammen. Bürgerinnen und Bürger, die meinen, eine vermisste Person in öffentlichen Verkehrsmitteln gesehen zu haben, sollten sich stets die genaue Uhrzeit, die Zug- oder Straßenbahnlinie sowie die Fahrtrichtung notieren und umgehend den Notruf wählen.


Quelle:

LPI-J: Vermisstenfahndung


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.