Verdi-Streik im ÖPNV: Ab Montag stehen Jenas Busse und Bahnen still

Jena, 06.03.2026 – Pendler und Schüler in Jena brauchen ab der kommenden Woche erneut starke Nerven. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Thüringer Nahverkehrsbetriebe zu einem weiteren, diesmal mehrtägigen Warnstreik aufgerufen. Der Ausstand beginnt am Montag und wird weite Teile des öffentlichen Nahverkehrs lahmlegen.

  • Was: Warnstreik im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
  • Wann: Ab Montag, 9. März 2026, für dreieinhalb Tage
  • Wo: Thüringen (insbesondere kommunale Betriebe wie der Jenaer Nahverkehr)
  • Wer streikt: Gewerkschaft Verdi

Dreieinhalb Tage Stillstand im Nahverkehr

Nachdem es bereits in den vergangenen Wochen zu punktuellen Arbeitsniederlegungen kam, weitet die Gewerkschaft Verdi den Arbeitskampf nun massiv aus. Ab Montag, den 9. März 2026, sind die Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsbetriebe aufgerufen, ihre Arbeit für dreieinhalb Tage ruhen zu lassen. Das bedeutet, dass bis voraussichtlich Donnerstagmittag ein Großteil der Busse und Straßenbahnen in den Depots bleiben wird.

Von den Ausfällen sind neben Erfurt und Gera auch die Fahrgäste des Jenaer Nahverkehrs unmittelbar betroffen. Es ist davon auszugehen, dass das gesamte Stadtnetz – von den Straßenbahnlinien nach Lobeda und Winzerla bis hin zu den Busverbindungen in die Randbezirke – weitgehend zum Erliegen kommt.

Hintergrund: Nahverkehr in Jena und Alternativen

Der kommunale Nahverkehr ist das Rückgrat der städtischen Mobilität in Jena. Täglich nutzen zehntausende Pendler, Studierende und Schüler das dichte Netz aus fünf Straßenbahn- und zahlreichen Buslinien. Insbesondere die Hauptachsen zwischen dem Stadtzentrum, dem Beutenberg Campus und den dicht besiedelten Stadtteilen Lobeda und Winzerla sind stark frequentiert.

Was Fahrgäste jetzt wissen müssen:

  • Regionalverkehr rollt: Züge des Regionalverkehrs (wie DB oder Abellio) sind in der Regel nicht von kommunalen Verdi-Streiks betroffen. Pendler können innerhalb Jenas die Bahnhöfe wie Göschwitz, Paradies oder Westbahnhof zur städtischen Überbrückung nutzen.
  • Fahrgemeinschaften & Rad: Es empfiehlt sich, frühzeitig Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf das Fahrrad auszuweichen. Da auf den Hauptverkehrsstraßen (wie der B88, der Kahlaischen Straße oder der Rudolstädter Straße) mit einem stark erhöhten Autoaufkommen zu rechnen ist, sollte deutlich mehr Zeit für den Arbeitsweg eingeplant werden.

Hintergrund der Streikwelle ist ein andauernder Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr, bei dem die Gewerkschaft Verdi verbesserte Arbeitsbedingungen und höhere Entgelte für die Beschäftigten durchsetzen will.


Quelle:

Erneut Streik: Wo in Thüringen ab Montag keine Busse und Bahnen fahren


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