Weimarer Land/Magdala. Die Polizeiinspektion Weimar wendet sich mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Im Fokus der Ermittlungen steht ein schwerer Verkehrsunfall, der sich bereits vor einigen Wochen auf der Landesstraße 1060 ereignete, dessen genaue Umstände – insbesondere das Fahrverhalten vor dem eigentlichen Crash – jedoch noch lückenlos aufgeklärt werden müssen.
Kurzüberblick: Die Fakten
- Tatzeit: Freitag, 30.01.2026
- Ort: L1060, Magdala in Richtung Großschwabhausen
- Fahrzeug: VW Touran, Farbe: grau
- Vorfall: Fahrzeug fuhr über Kreisverkehr, Überschlag, schwere Verletzungen
- Polizei-Kontakt: 03643 / 81-0 (PI Weimar)
Spektakulärer Unfallhergang am Kreisverkehr
Der Unfallhergang, wie er sich den bisherigen Ermittlungen zufolge darstellt, zeugt von enormer kinetischer Energie. Ein grauer VW Touran war am Freitag, den 30. Januar 2026, auf der L1060 von Magdala kommend in Fahrtrichtung Großschwabhausen unterwegs. Anstatt dem Straßenverlauf in den dortigen Kreisverkehr zu folgen, fuhr der Fahrzeugführer praktisch ungebremst geradeaus.
Das Fahrzeug prallte gegen die erhöhte Mittelinsel des Kreisverkehrs, die in diesem Moment wie eine Schanze wirkte. In der Folge überschlug sich der Wagen. Der Fahrer erlitt bei dem Aufprall und dem anschließenden Überschlag schwere Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Die Wucht des Aufpralls lässt auf eine nicht angepasste Geschwindigkeit schließen, doch die Ermittler interessieren sich nicht nur für den Moment des Unfalls selbst.
Ermittlungen zu rasanter Fahrweise und Überholmanövern
Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei Weimar war der graue Touran bereits vor dem Erreichen des Kreisverkehrs durch eine extrem riskante Fahrweise aufgefallen. Zeugenaussagen legen nahe, dass der Fahrer die winterlichen Straßenverhältnisse an jenem Freitag ignoriert haben könnte.
Konkret wird berichtet, dass der Fahrer auf dem Streckenabschnitt zwischen der Ortslage Magdala und dem besagten Kreisverkehr trotz glatter Fahrbahn mindestens zwei andere Fahrzeuge überholt haben soll. Diese Manöver bei winterglatter Straße stellen eine erhebliche Gefährdung dar und könnten strafrechtlich relevant sein. Die Polizei muss nun klären, ob ein Zusammenhang zwischen diesem aggressiven Fahrstil und dem späteren Kontrollverlust am Kreisverkehr besteht.
Zeugen dringend gesucht
Um den Unfallhergang und die vorangegangene Fahrt juristisch sauber bewerten zu können, ist die Polizei auf weitere Beobachtungen angewiesen. Die Beamten suchen gezielt nach Verkehrsteilnehmern, die:
- Am 30.01.2026 auf der L1060 unterwegs waren.
- Den grauen VW Touran beobachtet haben.
- Möglicherweise selbst überholt oder gefährdet wurden.
- Den Unfall am Kreisverkehr direkt gesehen haben.
Gerade im ländlichen Raum zwischen Jena und Weimar ist die L1060 eine wichtige Verbindungsstraße, die auch als Zubringer zur Autobahn A4 genutzt wird. Es ist daher wahrscheinlich, dass weitere Pendler das Fahrzeug bemerkt haben könnten.
Kontakt für Hinweise
Die Polizei Weimar bittet alle Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich dringend zu melden. Auch vermeintlich kleine Details zum Fahrverhalten können für die Rekonstruktion entscheidend sein.
Hinweise werden unter der Rufnummer 03643 / 81-0 oder per E-Mail an PI.Weimar@polizei.thueringen.de entgegengenommen. Bitte geben Sie dabei das Aktenzeichen VUS/0026064/2026 an, um eine schnelle Zuordnung zu gewährleisten.
Quelle:
Zeugenaufruf
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.