- 📞 Auflegen: Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Geldforderungen gestellt werden.
- 👮 110 wählen: Nutzen Sie nicht die Rückruftaste, sondern wählen Sie die Nummer selbst neu.
- 🚫 Keine Wertsachen: Übergeben Sie niemals Geld oder Schmuck an Unbekannte an der Haustür.
Jena (16.01.2026) – Die Telefone stehen in Jena nicht still – leider jedoch aus einem unerfreulichen Grund. Wie aktuelle Meldungen bestätigen, kam es am gestrigen Donnerstag erneut zu Betrugsversuchen im Stadtgebiet. Die Kriminellen zielen dabei abermals auf die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der Bürger ab, um an Ersparnisse und Wertsachen zu gelangen.
Psychologischer Druck statt echter Notlage
Auch wenn zu den konkreten Einzelfällen vom gestrigen Donnerstag noch keine detaillierten Schadenssummen vorliegen, folgt das Vorgehen der Täter meist einem perfiden, bekannten Muster. Ob als vermeintlicher Enkel in Geldnot, als angeblicher Polizist oder Staatsanwalt: Das Ziel ist immer, das potenzielle Opfer massiv unter Stress zu setzen. Oftmals wird behauptet, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse nun eine hohe Kaution hinterlegen, um einer Haftstrafe zu entgehen.
Besonders perfide ist dabei die Professionalität, mit der die Anrufer vorgehen. Sie agieren rhetorisch geschult, nutzen teils technische Mittel, um vertrauenswürdige Telefonnummern (wie die 110) im Display erscheinen zu lassen (Call-ID-Spoofing), und lassen ihren Opfern kaum Zeit zum Nachdenken. In Jena sind in der Vergangenheit vor allem Seniorenhaushalte in den großen Wohngebieten, aber auch im Zentrum, ins Visier solcher Banden geraten. Die Polizei warnt eindringlich davor, sich in Gespräche verwickeln zu lassen.
Prävention und Nachbarschaftshilfe
Die Sicherheitsbehörden raten dringend, am Telefon niemals Auskünfte über finanzielle Verhältnisse oder im Haus befindliche Wertsachen zu geben. Ein echter Polizeibeamter wird Sie niemals telefonisch dazu auffordern, Geld abzuheben oder Schmuck an einen Boten zu übergeben. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten: Legen Sie einfach auf. Das ist nicht unhöflich, sondern reiner Selbstschutz.
Zudem ist jetzt die Aufmerksamkeit von Angehörigen und Nachbarn gefragt. Sprechen Sie mit Eltern, Großeltern oder älteren Nachbarn über diese Betrugsmaschen. Vereinbaren Sie beispielsweise familiäre Codewörter oder feste Regeln für finanzielle Notfälle. Ein aufgeklärtes Umfeld ist oft der beste Schutz gegen die Telefonmafia.
Zeugenhinweise erbeten
Wer am gestrigen Tag ebenfalls verdächtige Anrufe erhalten hat oder Beobachtungen gemacht hat, die mit möglichen Geldabholern in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich bei der Jenaer Polizei zu melden. Auch wenn kein Schaden entstanden ist, helfen diese Informationen den Ermittlern, Bewegungsprofile und Strategien der Tätergruppen besser zu analysieren.
Wir halten Sie über die weitere Entwicklung und mögliche neue Warnhinweise der Landespolizeiinspektion Jena auf dem Laufenden.
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Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung aufbereitet.