Jena, 06. März 2026. Anlässlich des Internationalen Tages des Energiesparens macht die Caritas auf ihren bewährten Stromspar-Check aufmerksam. Das Projekt hilft Menschen mit geringem Einkommen in Jena und dem Umland dabei, ihre Energiekosten durch individuelle Vor-Ort-Beratungen und gratis Soforthilfen effektiv zu senken.
- Was: Kostenloser Stromspar-Check der Caritas
- Für wen: Empfänger von Bürgergeld, Wohngeld oder Haushalte mit geringer Rente
- Ablauf: Zwei Hausbesuche (Verbrauchsanalyse & Übergabe der Hilfsmittel)
- Soforthilfen: u.a. LED-Lampen, schaltbare Steckerleisten, wassersparende Duschköpfe
- Weitere Informationen: www.stromspar-check.de
Kostenlose Beratung direkt zu Hause
Der Stromspar-Check ist ein pragmatischer Ansatz, um direkt an der Basis zu helfen. Bei einem ersten Termin besuchen speziell geschulte Teams die Haushalte. Vor Ort prüfen sie den individuellen Energieverbrauch – vom Strombedarf der Beleuchtung über die Effizienz von Kühlgeräten bis hin zur Warmwasseraufbereitung.
In einem zweiten Termin erhalten die Teilnehmenden nicht nur eine detaillierte Auswertung ihres Verbrauchs, sondern auch maßgeschneiderte Energiesparhilfen. Diese werden im Rahmen des Projekts völlig kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dazu zählen moderne LED-Leuchtmittel, Steckerleisten zum Vermeiden von Standby-Strom und wassersparende Duschköpfe, die zusätzlich die Energiekosten für die Warmwasserbereitung senken.
Bilanz aus 14 Jahren: 117 Euro Ersparnis pro Haushalt
Die Erfolgsbilanz des Projekts in Jena kann sich sehen lassen: Nach Angaben der Caritas konnten in den vergangenen 14 Jahren bereits 2.783 Haushalte in der Region erreicht werden. Dabei wurden insgesamt mehr als 33.000 Soforthilfen installiert. Durch diese unkomplizierten Maßnahmen sparen die teilnehmenden Haushalte im Durchschnitt rund 117 Euro pro Jahr ein – Geld, das angesichts der anhaltend hohen Lebenshaltungskosten an anderer Stelle oft dringend benötigt wird.
Hintergrund: Energiekosten als Belastung
Gerade in Universitätsstädten wie Jena, wo Wohn- und Nebenkosten einen überdurchschnittlich großen Teil des monatlichen Budgets ausmachen, sind hohe Strom- und Heizkosten für Geringverdiener eine massive finanzielle Belastung. Oftmals fehlen die Mittel, um alte, ineffiziente Haushaltsgeräte gegen sparsame, neue Modelle auszutauschen. Allgemeine, im Alltag leicht umsetzbare Tipps wie das regelmäßige Abtauen des Gefrierfachs, das konsequente Abschalten von Standby-Geräten oder das Nutzen von Deckeln beim Kochen können den Verbrauch bereits spürbar reduzieren. Beratungsangebote wie die der Caritas oder der Verbraucherzentrale Thüringen setzen genau hier an und verbinden systematische Aufklärung mit praktischer, sofort wirksamer Hilfe im eigenen Haushalt.
Quelle:
Tag des Energiesparens – Caritas informiert über Stromspar-Check
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.