Strategieprozess „Jena 2035“ gestartet: Wie sich die Stadt für die Zukunft rüstet

Jena, 27.03.2026 – Die Stadt Jena hat den Strategieprozess „Jena 2035“ offiziell gestartet, um zentrale Zukunftsfragen zu bündeln. Ein neu gegründetes, 26-köpfiges Gremium hat dazu bereits im Historischen Rathaus erste Beratungen aufgenommen.

  • Projekt: Gesamtstrategie „Jena 2035“
  • Ziel: politischer Stadtratsbeschluss im Sommer 2026
  • Akteure: 26-köpfiges, temporäres Strategie-Board aus verschiedenen Fachbereichen
  • Auftakttreffen: 13. März 2026 im Historischen Rathaus

Zukunftsvisionen für eine wachsende Stadt

Wie bleibt Jena eine attraktive, lebenswerte und wirtschaftlich starke Kommune? Auf diese Kernfrage soll der neue Strategierahmen Antworten liefern. Die Stadtverwaltung zielt darauf ab, Prioritäten für die künftige Entwicklung festzulegen und die Resilienz der Stadt gegenüber kommenden Herausforderungen zu stärken. Das Vorhaben soll im Sommer 2026 in einem finalen Beschluss des Stadtrates münden.

Das Sounding-Board: Externe Expertise von Beginn an

Um nicht nur verwaltungsinterne Sichtweisen einzubeziehen, wurde ein temporäres Strategie-Board ins Leben gerufen. Dieses Gremium, bestehend aus 26 Mitgliedern unterschiedlichster Fachbereiche und Professionen, fungiert als sogenanntes „Sounding-Board“. Die Experten haben die Aufgabe, Ideen, Projekte und Lösungsansätze bereits in der Entstehungsphase kritisch zu beleuchten. Durch dieses frühe Feedback sollen verschiedenste Perspektiven gebündelt und eine tragfähige, breit abgestützte Grundlage für den späteren politischen Beschluss geschaffen werden. Das erste Treffen der Gruppe fand bereits Mitte März im Historischen Rathaus statt.

Hintergrund: Wachstumsdruck in der Lichtstadt

Dass der Auftakt für den Strategieprozess ausgerechnet im Historischen Rathaus am Marktplatz stattfand, hat Symbolcharakter: Hier trifft Jenas reiche Geschichte auf die Weichenstellungen der Zukunft. Als traditionsreicher Universitätsstandort und Zentrum der Hochtechnologie (Optik, Photonik) verzeichnet die Großstadt an der Saale seit Jahren ein starkes Pendleraufkommen und einen angespannten Wohnungsmarkt. Eine vorausschauende, bis in das Jahr 2035 reichende Stadtplanung ist daher elementar, um den komplexen Spagat zwischen wirtschaftlichem Wachstum, urbaner Nachverdichtung, ökologischer Verträglichkeit und sozialem Zusammenhalt zu meistern.


Quelle:

Stadt Jena startet Strategieprozess „Jena 2035“


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