Jena, 26. Februar 2026. Die Stadt Jena prüft die Einführung eines neuen Familienpasses, um Familien finanziell zu entlasten und die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern. Ein entsprechender Prüfauftrag, der auf eine Vorlage der CDU-Fraktion zurückgeht, wurde vom Stadtrat mehrheitlich beschlossen.
- Was: Prüfung eines städtischen Familienpasses
- Zielgruppe: Familien, insbesondere Mehrkindfamilien
- Vorteile: Gebündelte Vergünstigungen für Freizeit, Kultur, Sport und Einzelhandel
- Zeithorizont: Vorlage der Prüfergebnisse im Sozialausschuss innerhalb von sechs Monaten
Mehr Teilhabe im Fokus
Mit dem neuen Angebot soll die Attraktivität Jenas als familienfreundlicher Wohnort weiter gestärkt werden. Der geplante Familienpass zielt darauf ab, Vergünstigungen und Angebote aus den Bereichen Freizeit, Kultur, Sport sowie dem lokalen Einzelhandel zentral zu bündeln. Gerade für Mehrkindfamilien soll so die Teilnahme am städtischen Leben spürbar erleichtert und finanziell gefördert werden.
Digitale Lösung via App im Gespräch
Ein wesentlicher Teil des Prüfauftrags umfasst die technische Umsetzung und mögliche Synergien mit bereits bestehenden Angeboten. So untersucht die Stadtverwaltung, ob sich Programme anderer Kommunen als Vorbild eignen und wie die bereits existierende Thüringer Mehrkindfamilienkarte in das Jenaer Konzept integriert werden kann.
Zudem steht eine zeitgemäße, digitale Lösung im Raum: Es wird geprüft, ob der Familienpass als digitales Format in die städtische Smartphone-Anwendung „Mein Jena“ eingebunden werden kann. Dies würde die Nutzung im Alltag für viele Familien vereinfachen und den Zugang zu den Rabatten erleichtern.
Entscheidung im Spätsommer erwartet
Die Verwaltung hat nun ein halbes Jahr Zeit, die Machbarkeit umfassend zu untersuchen. Der detaillierte Bericht mit den Ergebnissen soll dem Sozialausschuss vorgelegt werden. Fällt diese Prüfung positiv aus, folgt im Anschluss eine konkrete Beschlussvorlage, über die der Stadtrat dann final abstimmen muss.
Hintergrund: Familienförderung in Kommunen
Kommunale Familienpässe sind in vielen deutschen Städten ein bewährtes Mittel der Sozialpolitik. Sie ermöglichen Familien unabhängig vom Einkommen den vergünstigten Zugang zu Einrichtungen wie Schwimmbädern, Theatern, Museen oder dem öffentlichen Nahverkehr. Die diskutierte Einbindung in die lokale Mein Jena App der Stadtwerke würde einen klassischen, analogen Papierausweis ersetzen. Dies senkt nicht nur Verwaltungskosten, sondern schont auch Ressourcen und bündelt städtische Dienstleistungen zentral auf dem Smartphone.
Quelle:
Stadt prüft Einführung eines Familienpasses
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.