Jena, 03. März 2026 – Die Entwicklung der sportlichen Infrastruktur in Jena nimmt konkrete Formen an. Im Rahmen der bis 2035 beschlossenen Sportentwicklungsplanung (SEP) rücken nun verstärkt die Anlagen im Jenaer Norden sowie in den Ortsteilen in den Fokus der Stadtverwaltung.
- Vorhaben: Umsetzung der Sportentwicklungsplanung (SEP) bis 2035
- Fokusgebiet: Jena-Nord, Zwätzen, Isserstedt
- Carl-Zeiss-Gymnasium: 3 Mio. Euro für strukturelle Aufwertung (Umsetzung in 3 bis 8 Jahren)
- Kunstrasenplätze: Neubau/Sanierung von bis zu 3 Plätzen stadtweit (je 2 Mio. Euro)
- Isserstedt: Sanierung des Vereinsgebäudes für 2026/2027 fest eingeplant
Wie aus der Antwort auf eine Einwohneranfrage des Stadtrates Michael Schubert vom Februar hervorgeht, hält die Kommune trotz aktuell angespannter Haushaltslage an ihren Ausbauplänen fest. Sportdezernent Johannes Schleußner zeigte sich optimistisch und betonte die Bedeutung der Investitionen für das gesellschaftliche Miteinander und das Ehrenamt.
Millionen für das Carl-Zeiss-Gymnasium
Ein zentrales Projekt der Maßnahme 22 ist die Weiterentwicklung des Sportgeländes am Carl-Zeiss-Gymnasium. Geplant ist eine umfassende Aufwertung des Schulsportstandortes und der Freianlagen. Die Stadt kalkuliert hierbei mit Investitionskosten von rund drei Millionen Euro. Aktuell befindet sich das Projekt in der vorbereitenden Planung. Angestrebt wird eine Realisierung innerhalb der nächsten drei bis acht Jahre, abhängig von den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln.
Neue Kunstrasenplätze und die Situation in Zwätzen
Um dem veränderten Klima Rechnung zu tragen und eine ganzjährige Nutzung der Sportstätten zu sichern, forciert die Stadt ein weitreichendes Programm für Kunstrasenspielfelder (Maßnahme 12). Bis zu drei Sportplätze sollen saniert oder neu gebaut werden, wobei pro Platz inklusive Flutlichtanlage etwa zwei Millionen Euro veranschlagt werden.
Auch der SV Jena-Zwätzen profitiert perspektivisch von diesem Maßnahmenrahmen. Zwar wurde einer reinen Flächenerweiterung für den Verein vorerst eine Absage erteilt – die derzeitige Mannschaftsstärke reize die rechnerisch nutzbare Zeit der Anlage noch nicht völlig aus –, dennoch stehen die Sportverwaltung und der kommunale Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena (KIJ) im engen Austausch mit dem Verein, um die künftige Arealentwicklung zu begleiten.
Isserstedt startet mit Gebäude-Sanierung
In Isserstedt (Maßnahme 15) werden die Pläne bereits greifbar. Die zwingend erforderliche Sanierung des dortigen Vereinsgebäudes ist für die Jahre 2026 und 2027 fest vorgesehen. Die finanziellen Mittel sind bei KIJ bereits eingeplant. In einem darauffolgenden zweiten Schritt soll dann ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die komplette Anlage erarbeitet werden.
Der Jenaer Norden und angrenzende Ortsteile wie Zwätzen und Isserstedt verzeichnen seit Jahren ein stetiges Bevölkerungswachstum. Die dort ansässigen Sportvereine leisten einen enormen Beitrag zur Jugendarbeit und lokalen Integration. Die Sportentwicklungsplanung (SEP) ist das zentrale strategische Instrument der Stadtverwaltung, um auf den wachsenden Bedarf an Freizeitanlagen zu reagieren und den Sanierungsstau bei in die Jahre gekommenen Bestandsgebäuden systematisch abzubauen. Der städtische Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena (KIJ) fungiert bei Bau und Instandhaltung als zentraler Akteur.
Quelle:
Sportstadt Jena nimmt Fahrt auf: Neue Perspektiven für die Sportanlagen im Norden – Cool’is im Osten
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