- Frühstart in die Saison: Trotz Kalenderblatt Januar gibt es das erste Softeis.
- Wetterlage: Milde sechs Grad locken Spaziergänger an die Bude.
- Lokale Institution: Der delikart-Imbiss ist eine feste Größe für Jenaer Schleckermäuler.
Jena (19.01.2026) – Es ist Montag, der 19. Januar, und der Kalender sagt eindeutig: Es ist tiefster Winter. Doch wer heute durch Jena spazierte, musste sich vielleicht kurz die Augen reiben. Anstatt dicker Schneeflocken oder klirrender Kälte zeigte das Thermometer vergleichsweise milde sechs Grad an. Für die Betreiber von Jenas bekannter "delikarter Bude" offenbar Grund genug, die Winterruhe zumindest kulinarisch für beendet zu erklären oder zumindest kurzzeitig zu unterbrechen.
Ein Hauch von Frühling im Januar
Normalerweise dominiert um diese Jahreszeit der Duft von Glühwein oder heißer Schokolade die Straßen der Saalestadt. Die meisten Eisdielen haben ihre Schotten dichtgemacht und befinden sich im Winterschlaf bis mindestens März. Nicht so am heutigen Montag: Das Surren der Eismaschine war für Kenner der Jenaer Gastroszene ein fast schon surreales, aber willkommenes Geräusch. Bei sechs Grad Celsius ist das "Gefrorene" zwar immer noch eine kühle Angelegenheit, aber für hartgesottene Eisliebhaber genau das Richtige.
Das erste Softeis des Jahres zu essen, hat in der Region fast schon rituellen Charakter. Es markiert – wenn auch verfrüht – die Sehnsucht nach dem kommenden Frühling und den langen Tagen im Paradiespark oder an der Saale. Dass dies bereits Mitte Januar möglich ist, spricht sowohl für die Flexibilität der lokalen Gastronomen als auch für die anhaltend milden Temperaturen in diesem Winter.
Kultobjekt Softeis: Mehr als nur eine Süßspeise
In Thüringen und ganz Ostdeutschland ist das Softeis nicht einfach nur eine Nachspeise, es ist ein Kulturgut. Die besondere Konsistenz und die klassischen Sorten Schoko-Vanille wecken bei vielen Jenaern Kindheitserinnerungen. Dass eine Institution wie die "delikarte Bude" diesen Nerv trifft, zeigt sich an der Resonanz. Auch wenn man den Schal beim Schlecken noch eng gezogen lassen muss, ist der Genussmoment eine willkommene Abwechslung zum "Winterblues".
Die Lage der Bude ist dabei strategisch günstig. Spaziergänger, die das milde Wetter für eine Runde nutzen, Pendler auf dem Heimweg oder Studenten zwischen den Vorlesungen können dem spontanen Angebot kaum widerstehen. Es ist dieser kleine Luxus im Alltag, der in Jena besonders geschätzt wird: Die unkomplizierte Pause an der frischen Luft, egal was der Kalender sagt.
Fazit: Mut zur Kälte wird belohnt
Ob dies nun der dauerhafte Startschuss für die Eissaison 2026 war oder nur ein kurzes Intermezzo aufgrund der aktuellen Wetterlage, bleibt abzuwarten. Sollten die Temperaturen in den kommenden Wochen wieder in den Minusbereich rutschen, dürfte die Eismaschine wohl noch einmal Pause machen. Doch für den Moment gilt: Wer schnell ist, kann sich heute den Tag versüßen.
Wir wünschen allen Mutigen einen guten Appetit – und vergessen Sie trotz des Eises die Mütze nicht!
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