Science City: Bittere Pleite nach Verlängerung

Jena (10.01.2026) – Es war ein Abend, der an den Nerven zerrte, den Puls der Fans in die Höhe trieb und am Ende doch für hängende Köpfe sorgte. Science City Jena hat sich am Freitagabend in einem wahren Basketball-Krimi geschlagen geben müssen – und das erst nach der schmerzhaften Zugabe einer Verlängerung. Für die Saalestädter, die mit hohen Ambitionen in die Partie gegangen waren, ist das Ergebnis ein Dämpfer, wenngleich die kämpferische Leistung des Teams Respekt abverlangt.

Kampf bis zur Erschöpfung

Wer den Basketballsport in Jena verfolgt, weiß, dass Spiele in der ProA oft durch Nuancen entschieden werden. Am Freitag zeigte sich dies einmal mehr in aller Deutlichkeit. Die Partie war über die reguläre Spielzeit hinweg ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Science City investierte viel Energie in die Defensive, versuchte Lücken zu schließen und das Tempo des Gegners zu kontrollieren.

Doch gerade in den entscheidenden Momenten der regulären Spielzeit fehlte das letzte Quäntchen Glück – oder vielleicht auch die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Dass es überhaupt in die Verlängerung ging, zeugt von der Moral der Thüringer, die sich weigerten, das Spiel vorzeitig verloren zu geben. Die Overtime verlangt den Spielern jedoch nicht nur physisch, sondern auch mental alles ab. In diesen fünf zusätzlichen Minuten kippte das Momentum schließlich gegen die Jenaer Riesen.

Analyse und Blick nach vorn

Eine Niederlage nach Verlängerung wiegt oft schwerer als eine klare Pleite. Sie bedeutet: Man war dran, man hatte die Chance, doch man konnte den Sack nicht zumachen. Für den Trainerstab gilt es nun, die Partie schnell, aber gründlich aufzuarbeiten. Woran hat es gelegen? Waren es Unkonzentriertheiten an der Freiwurflinie? Fehlte in der entscheidenden Phase der Zugriff unter dem eigenen Korb? Oder war es schlicht die individuelle Klasse des Gegners in der Crunchtime?

Fakt ist: In der engen Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga zählt jeder Punkt. Niederlagen wie diese schmerzen besonders, da sie unnötig erscheinen. Dennoch bleibt in Jena kaum Zeit, Wunden zu lecken. Der Spielplan ist eng getaktet, und die Fans in der Sparkassen-Arena – oder jene, die den Liveticker und Stream verfolgten – erwarten eine Reaktion.

  • Das Team muss die physische Belastung der Extra-Minuten schnell aus den Kleidern schütteln.
  • Der Fokus liegt nun auf der Regeneration und der mentalen Einstellung für das kommende Duell.
  • Die Unterstützung der Fans bleibt ein wichtiger Faktor für den weiteren Saisonverlauf.

Fazit

Auch wenn das Ergebnis vom Freitagabend bitter schmeckt: Die Saison ist ein Marathon, kein Sprint. Science City Jena hat gezeigt, dass man kämpfen kann. Nun gilt es, diese Energie in den nächsten Spielen wieder in Zählbares umzuwandeln. Die Mannschaft hat das Potenzial, solche Rückschläge wegzustecken und gestärkt zurückzukommen.


Quelle: Zum Original-Artikel
Dieser Artikel wurde unter Einsatz künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell geprüft.