Bittere Schlussphase: Science City Jena unterliegt Ludwigsburg nach 13:0-Lauf

Das Wichtigste in Kürze

  • Begegnung: Science City Jena vs. MHP-Riesen Ludwigsburg
  • Entscheidung: Ein 13:0-Lauf der Ludwigsburger in den letzten 4,5 Minuten
  • Schlüsselszene: Intensive Duelle unter dem Korb, u.a. mit Keith Braxton und Joe Wieskamp
  • Datum: 01.02.2026

Jena/Ludwigsburg (02.02.2026) – Im Basketball entscheiden oft Nuancen über Sieg oder Niederlage, und manchmal ist es die mentale Stärke in den allerletzten Minuten, die den Ausschlag gibt. Für Science City Jena endete der gestrige Sonntagabend mit einer schmerzhaften Lektion in Sachen „Crunchtime“. In einer intensiv geführten Partie gegen die MHP-Riesen Ludwigsburg mussten sich die Saalestädter geschlagen geben, nachdem das Spiel lange Zeit offen gestaltet werden konnte.

Der entscheidende Einbruch: Ein 13:0-Lauf

Basketball ist ein Spiel der Läufe – eine Weisheit, die sich gestern Abend erneut bewahrheitete, leider zum Nachteil von Science City. Bis tief ins letzte Viertel hinein begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Doch genau in dem Moment, als die Partie auf die Zielgerade einbog – etwa viereinhalb Minuten vor der Schlusssirene – riss der Faden im Spiel der Jenaer.

Die MHP-Riesen Ludwigsburg, bekannt für ihre physische Spielweise und ihre Intensität bis zur letzten Sekunde, starteten einen beeindruckenden 13:0-Lauf. In dieser Phase gelang es Science City Jena nicht mehr, offensiv Antworten zu finden oder defensiv den Rhythmus der Gegner zu brechen. Solche Phasen sind im modernen Basketball oft psychologisch bedingt: Während beim einen Team jeder Wurf fällt und das Selbstvertrauen wächst, scheint der Korb für die andere Seite wie vernagelt. Dieser massive Punktestoß in der Schlussphase brach den Widerstand der Jenaer endgültig und besiegelte die Niederlage.

Harter Kampf unter den Körben

Dass die Partie über weite Strecken hart umkämpft war, zeigte sich auch in den direkten Duellen auf dem Parkett. Insbesondere die Defensive von Science City war gefordert, die athletischen Vorstöße der Ludwigsburger zu stoppen. Exemplarisch für die Intensität des Spiels stand ein Duell, bei dem Ludwigsburgs Toms Skuja den Weg zum Korb suchte.

Die Jenaer Verteidigung, organisiert durch Akteure wie Keith Braxton und Joe Wieskamp, versuchte alles, um die Räume eng zu machen. Braxton und Wieskamp stellten sich den Angriffen entgegen, doch in der entscheidenden Phase fanden die Ludwigsburger Youngsters und Routiniers immer wieder Lücken oder trafen schwierige Entscheidungen unter Druck. Wenn ein Trainer in solch kritischen Momenten einem jungen Spieler das Vertrauen schenkt – wie im Fall von Skuja auf Ludwigsburger Seite – und dieser mit Leistung zurückzahlt, wird es für die Verteidigung extrem schwer, sich darauf einzustellen.

Fazit und Ausblick

Für Science City Jena bleibt nach diesem Spieltag die Erkenntnis, dass man auch gegen starke Gegner wie die MHP-Riesen mithalten kann, aber die Konstanz über die vollen 40 Minuten essenziell ist. Ein Spiel dauert im Basketball eben nicht nur 35 Minuten. Der Einbruch in den letzten 270 Sekunden zeigt, woran im Training gearbeitet werden muss: Die Exekution von Spielzügen unter höchstem Druck und das Stoppen gegnerischer Läufe durch clevere Fouls oder Anpassungen in der Verteidigung.

Im Sportkalender bleibt jedoch wenig Zeit zum Wundenlecken. Der Fokus muss sich nun schnell auf die nächste Aufgabe richten, um die verlorenen Punkte wieder gutzumachen. Die Fans in Jena werden hoffen, dass das Team diese Niederlage als Motivation nutzt, um im nächsten Spiel genau in jenen entscheidenden Schlussminuten die Oberhand zu behalten.

Wir bleiben für Sie am Ball und berichten weiterhin über die Entwicklung der Saison von Science City Jena.


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