Jena, 19. März 2026 – Im Ringen um die künftige Aufstiegsregelung der Fußball-Regionalligen rückt das sogenannte Kompassmodell in den Fokus. Vor der richtungsweisenden Sitzung der Arbeitsgruppe am 25. März bringt sich nun auch der FC Carl Zeiss Jena in die Diskussion ein.
- Ereignis: Finale Sitzung der Arbeitsgruppe zur Regionalliga-Reform
- Datum: Mittwoch, 25. März 2026
- Diskussionsgrundlage: Kompassmodell als Kompromisslösung
- Vereinsvertreter: Ralph Grillitsch (Präsident FC Carl Zeiss Jena)
Entscheidung für den Ost-Fußball naht
Der FC Carl Zeiss Jena blickt gespannt auf das Monatsende. Wenn am 25. März die finale Sitzung der Arbeitsgruppe zur Regionalliga-Reform ansteht, geht es um eine entscheidende sportpolitische Weichenstellung. Im Zentrum der aktuellen Gespräche und Verhandlungen steht das sogenannte Kompassmodell, das als potenzieller Kompromiss zwischen den verschiedenen Verbänden gehandelt wird.
Ralph Grillitsch, Präsident des Ostthüringer Regionalligisten, vertritt in diesen Runden die Interessen des FC Carl Zeiss Jena. Für den FCC stellt die angestrebte Reform der Aufstiegsregeln eine zentrale Grundlage für die sportliche und vor allem wirtschaftliche Planung der kommenden Jahre dar.
Hintergrund: Das Nadelöhr in die 3. Liga
Die Meister der fünf Fußball-Regionalligen in Deutschland (Nord, Nordost, West, Südwest, Bayern) haben aktuell kein einheitlich garantiertes Aufstiegsrecht. Die Regionalliga Nordost, in der der FC Carl Zeiss Jena beheimatet ist, muss in einem rotierenden System regelmäßig in kräftezehrende Relegationsspiele gegen Vertreter anderer Staffeln antreten. Das ständige Ringen um einen direkten, dauerhaften Aufstiegsplatz für den Nordosten prägt die Verbandsdebatten seit Jahren massiv.
Der FC Carl Zeiss Jena, der seine Heimspiele im modernisierten Ernst-Abbe-Sportfeld in der Jenaer Oberaue austrägt, drängt wie viele andere Traditionsvereine auf eine faire und planbare Lösung. Ein direkter Aufstiegspfad ohne Relegations-Lotterie gilt für die Rückkehr in den Profifußball als essenziell. Das nun diskutierte Kompassmodell soll versuchen, die oft festgefahrenen Fronten zwischen den mitgliederstarken Verbänden im Westen/Süden und den Interessen der Ost-Vereine aufzulösen.
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Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.