- Veranstaltung: Queersensibler Paarsegnungsgottesdienst
- Datum: Samstag, 14. Februar 2026 (Valentinstag)
- Uhrzeit: 18:00 Uhr
- Ort: Gemeindehaus, August-Bebel-Straße 17, Jena
- Zielgruppe: Paare, Herzensmenschen, Beste Freunde – unabhängig von Identität und Orientierung
Jena, 13.02.2026. Der Valentinstag wird oft von Blumensträußen und Pralinenschachteln dominiert, doch in Jena bietet sich in diesem Jahr eine Gelegenheit, die tiefergehende Bedeutung von Beziehungen in den Mittelpunkt zu stellen. Die Innenstadtsprengel laden zu einem Gottesdienst ein, der bewusst Grenzen öffnet und die Vielfalt der Liebe feiert.
Ein Raum für alle Formen der Liebe
Am Samstagabend, den 14. Februar 2026, öffnen sich um 18:00 Uhr die Türen des Gemeindehauses in der August-Bebel-Straße 17 für einen besonderen Anlass. Unter dem Titel einer „queersensiblen Paarsegnung“ lädt die Gemeinde dazu ein, Beziehungen unter den Segen Gottes zu stellen.
Die Einladung ist dabei explizit inklusiv formuliert. Willkommen sind nicht nur klassische Paare, sondern, wie es in der Ankündigung heißt, „Herzensmenschen und Best Friends“. Dabei spielen Geschlecht, sexuelle Orientierung, Identität oder die konkrete Beziehungsform keine Rolle. Auch der religiöse Hintergrund der Teilnehmenden ist für die Segnung kein Ausschlusskriterium. Im Zentrum des Abends stehen die gegenseitige Wertschätzung und der Zuspruch für verbindende Beziehungen in all ihrer modernen Vielfalt.
Warum „queersensibel“ wichtig ist
Der Begriff „queersensibel“ signalisiert in diesem Kontext weit mehr als nur eine moderne Wortwahl. Er schafft einen sicheren Raum (Safe Space) für Menschen der LGBTQIA+-Community, die sich in traditionellen kirchlichen Strukturen in der Vergangenheit oft nicht mitgemeint oder sogar ausgegrenzt fühlten. Mit diesem Angebot setzt der Innenstadtsprengel in Jena ein deutliches Zeichen für eine offene Kirche, die die Realität menschlicher Beziehungen im Jahr 2026 widerspiegelt.
Dass auch „Best Friends“ explizit angesprochen werden, würdigt zudem die Bedeutung platonischer Liebe und tiefer Freundschaften, die im gesellschaftlichen Fokus auf romantische Zweierbeziehungen am Valentinstag oft vergessen werden. Es ist eine Anerkennung dessen, dass Liebe und Verantwortung füreinander viele Gesichter haben können.
Besinnung statt Konsumrausch
Der Valentinstag hat sich über die Jahrzehnte zu einem kommerziellen Großereignis entwickelt. Veranstaltungen wie diese Paarsegnung bieten einen Gegenpol zum hektischen Alltag und dem Konsumdruck. Sie ermöglichen Paaren und Freunden, kurz innezuhalten und sich bewusst zu machen, was ihre Verbindung ausmacht.
Das Gemeindehaus in der August-Bebel-Straße, zentral in Jena gelegen, bietet hierfür den passenden Rahmen. Die Veranstaltung ordnet sich in eine Reihe von Angeboten ein, die versuchen, kirchliche Traditionen mit den Lebenswelten einer modernen, universitären Stadtgesellschaft zu verknüpfen.
Fazit
Wer den Valentinstag in diesem Jahr mit einem Moment der Ruhe und spirituellen Stärkung begehen möchte, findet in der August-Bebel-Straße eine offene Tür. Es ist ein Angebot, das zeigt, dass Tradition und Moderne, Glaube und Vielfalt in Jena Hand in Hand gehen können.
Das Team der Innenstadtsprengel freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam die Liebe feiern möchten.
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