- Ereignis: Vorstellung Projekt PiLOT.112 & 5 Jahre Kooperation
- Datum: Rund um den Europäischen Tag des Notrufs (11.02.)
- Akteure: Stadt Jena, Interkommunale Regionalleitstelle
- Ziel: Modernisierung und digitale Weiterentwicklung der Notrufbearbeitung
Jena (12.02.2026) – Wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden, muss jedes Rädchen im System ineinandergreifen. Pünktlich zum Europäischen Tag des Notrufs 112 haben die Stadt Jena und die interkommunale Regionalleitstelle nicht nur auf fünf Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit zurückgeblickt, sondern mit „PiLOT.112“ auch die Weichen für die Zukunft gestellt.
Fünf Jahre gebündelte Kompetenz
Die Sicherheit in Jena und den umliegenden Landkreisen hängt maßgeblich von der Effizienz der Notrufannahme ab. Vor fünf Jahren wurde die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Jena und der Regionalleitstelle auf neue Füße gestellt, um Synergien zu nutzen und die Einsatzkoordination zu optimieren. Anlässlich des europaweiten Aktionstages am 11. Februar zogen die Verantwortlichen nun eine positive Bilanz.
Die interkommunale Zusammenarbeit gilt als Vorzeigemodell in Thüringen. Durch die Bündelung von Ressourcen können Großschadenslagen – wie schwere Unwetter oder komplexe Unfallserien auf der A4 – besser koordiniert werden. Die Leitstelle fungiert dabei als das „Gehirn“ des Rettungswesens: Hier laufen alle Fäden zusammen, von hier aus werden Feuerwehr, Rettungsdienst und Notärzte alarmiert.
Projekt PiLOT.112: Modernisierung im Fokus
Doch Stillstand ist im Rettungswesen keine Option. Die technologischen Anforderungen steigen stetig, ebenso wie das Anrufaufkommen. Vor diesem Hintergrund nutzten die Stadt und die Leitstelle den Termin, um einen Ausblick auf geplante Modernisierungen zu geben. Im Zentrum steht dabei das neue Projekt PiLOT.112.
Obwohl technische Details in der ersten Ankündigung noch allgemein gehalten wurden, zielen Projekte dieser Art in der Regel darauf ab, die digitale Infrastruktur der Leitstellen zukunftsfest zu machen. Dazu gehören oft:
- Eine verbesserte Vernetzung zwischen verschiedenen Rettungskräften.
- Der Einsatz moderner Software zur schnelleren Disposition von Einsatzmitteln.
- Optimierungen bei der Standortbestimmung von Anrufern, um Hilfskräfte noch präziser zum Unfallort zu leiten.
Mit PiLOT.112 unterstreicht Jena seinen Anspruch, technologisch am Puls der Zeit zu bleiben und die Sicherheit der Bürger durch Innovation zu gewährleisten.
Hintergrund: Der Europäische Tag des Notrufs
Der 11. Februar ist in der gesamten Europäischen Union dem Notruf 112 gewidmet – passend zum Datum (11.2.). Die Nummer verbindet Hilfesuchende in allen EU-Mitgliedsstaaten kostenlos mit den zuständigen Rettungsdiensten. Es ist wichtig, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wann diese Nummer gewählt werden sollte:
Die 112 ist für lebensbedrohliche Situationen gedacht, etwa bei Herzinfarkt-Anzeichen, schweren Unfällen, Bränden oder Bewusstlosigkeit. Für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen außerhalb der Sprechzeiten von Hausärzten steht hingegen der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 zur Verfügung. Eine korrekte Trennung dieser Anliegen entlastet die Disponenten in der Regionalleitstelle enorm und sorgt dafür, dass echte Notfälle keine Sekunde verlieren.
Fazit
Die Vorstellung von PiLOT.112 zeigt, dass die Sicherheitsarchitektur in Jena nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet wird. Die nächsten Monate dürften spannend werden, wenn die konkreten Maßnahmen des Projekts im Alltag der Retter und Disponenten Einzug halten.
Quellen:
Original
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.