Kurz & Knapp: Die Fakten
- Ort: Jena-Göschwitz (Bahnhof) & Zentrum (Fürstengraben)
- Zeit: Nacht zu Donnerstag & Mittwochnachmittag
- Vorfall 1: 25-Jähriger im Zug nicht ansprechbar, Verdacht auf Ecstasy
- Vorfall 2: Auffahrunfall zweier 21-jähriger Autofahrerinnen
- Folgen: Ein Krankenhausaufenthalt und ein fahruntüchtiges Auto
Jena. Turbulente Stunden für die Rettungskräfte und die Polizei in Jena: Während im Stadtzentrum Blechschaden die Folge einer Unachtsamkeit war, verhinderte die Aufmerksamkeit eines Zugführers in Göschwitz vermutlich Schlimmeres.
Zugfahrt endet in der Notaufnahme
Ein Routine-Check am Endbahnhof Jena-Göschwitz nahm in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine ernste Wendung. Ein Zugführer bemerkte nach der Ankunft am letzten Haltepunkt eine Person, die den Waggon nicht verlassen hatte. Trotz Versuchen gelang es dem Bahnmitarbeiter nicht, den schlafenden Fahrgast zu wecken, woraufhin er folgerichtig die Polizei verständigte.
Die hinzugerufenen Beamten nahmen sich des Mannes an. Es handelte sich um einen 25-Jährigen, der sich in einem besorgniserregenden Zustand befand. Nach ersten Erkenntnissen stand der junge Mann offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Polizisten mehrere Tabletten bei ihm. Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um Ecstasy handelte.
Kälte und Rausch: Eine gefährliche Mischung
Die Situation war kritischer, als es zunächst den Anschein hatte. Aufgrund des massiven Rauschzustandes und der aktuell winterlichen Temperaturen bestand für den 25-Jährigen eine akute Gesundheitsgefährdung. Wer bei Minusgraden im Freien oder in ungeheizten Bereichen einschläft und unter Drogeneinfluss steht, riskiert schnell eine lebensbedrohliche Unterkühlung, da der Körper Warnsignale nicht mehr wahrnimmt.
Die Beamten handelten umsichtig, stellten die Drogen sicher und alarmierten umgehend einen Rettungswagen. Die Sanitäter brachten den Mann zur weiteren Versorgung in ein Jenaer Krankenhaus. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
Blechschaden am Fürstengraben
Bereits am Mittwochnachmittag kam es im Jenaer Stadtzentrum zu Verkehrsbehinderungen. Schauplatz war der vielbefahrene Fürstengraben, eine der zentralen Verkehrsardern der Stadt. Hier waren zwei junge Autofahrerinnen, beide 21 Jahre alt, hintereinander unterwegs.
Der Unfallhergang ist ein Klassiker im innerstädtischen Verkehr: Die vorausfahrende Fahrerin musste ihre Geschwindigkeit verringern. Dies bemerkte die nachfolgende 21-Jährige offenbar zu spät. Trotz Bremsversuchs fuhr sie auf das Heck des vorderen Wagens auf.
Glück im Unglück: Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Der Sachschaden war jedoch beträchtlich. Das auffahrende Fahrzeug wurde so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war und der Abschleppdienst anrücken musste. Der Vorfall unterstreicht erneut die Wichtigkeit von ausreichendem Sicherheitsabstand, gerade im dichten Stadtverkehr rund um die Universität.
Die Jenaer Polizei hat beide Fälle aufgenommen und bearbeitet die entsprechenden Anzeigen.
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