- Dialog-Reihe: Der Jenaer Oberbürgermeister nimmt seine regelmäßigen Besuche in den Ortsteilen wieder auf.
- Bürgernähe: Ziel ist der direkte Austausch mit Anwohnern über lokale Probleme und Entwicklungschancen.
- Partizipation: Bürger sind aufgerufen, die Termine zu nutzen, um Anliegen ohne bürokratische Hürden vorzutragen.
Jena (14.01.2026) – Der direkte Draht zwischen Stadtverwaltung und Bürgerschaft ist in einer lebendigen Kommune wie Jena unerlässlich. Wie am heutigen Mittwoch bekannt wurde, setzt der Oberbürgermeister seine bewährte Tradition der Ortsteil-Touren auch im Jahr 2026 fort. Damit signalisiert die Stadtspitze erneut, dass Politik nicht nur im Rathaus am Markt, sondern direkt vor der Haustür der Menschen stattfinden soll.
Ein Format mit Tradition und Zukunft
Die „Ortsteil-Tour“ oder auch „OB vor Ort“ ist in Jena mittlerweile eine feste Institution. In einer Stadt, die geografisch und strukturell so vielfältig gegliedert ist – von den großen Plattenbausiedlungen in Lobeda und Winzerla bis hin zu den dörflich geprägten Lagen wie Cospeda oder Krippendorf – gibt es keine „One-size-fits-all“-Lösung für städtische Probleme. Was im Zentrum die Parkplatzsituation oder die Nachverdichtung ist, ist in den Randlagen oft die Anbindung an den Nahverkehr oder der Erhalt von landschaftlichen Besonderheiten.
Mit der Wiederaufnahme der Tour begibt sich die Stadtspitze bewusst aus der Komfortzone der Verwaltungsausschüsse heraus. Bei diesen Terminen geht es selten um repräsentatives Händeschütteln, sondern um harte Faktenarbeit. Oftmals wird der Oberbürgermeister von Fachdezernenten oder Experten der Stadtwerke begleitet, um ad hoc Auskunft zu spezifischen Fragen geben zu können. Für die Verwaltung ist dies ein wichtiges Seismometer für die Stimmung in der Stadtgesellschaft.
Warum der Besuch im Quartier so wichtig ist
Die Bedeutung dieser Vor-Ort-Termine kann kaum überschätzt werden. In Zeiten, in denen politische Diskurse oft in die sozialen Medien abwandern und sich dort verhärten, bietet das persönliche Gespräch eine Chance zur Versachlichung. Bürger haben hier die Möglichkeit, auf Missstände hinzuweisen – sei es ein gefährlicher Schulweg, fehlende Mülleimer im Park oder Unklarheiten bei Bebauungsplänen.
Zudem stärken diese Besuche die Rolle der Ortsteilräte und Ortsteilbürgermeister. Diese ehrenamtlichen Gremien leisten in Jena wichtige Basisarbeit. Wenn der Oberbürgermeister ihren Einladungen folgt, ist dies auch ein Zeichen der Wertschätzung für das lokale Engagement. Oftmals werden die Touren mit Begehungen konkreter Problemstellen verbunden, was Entscheidungen im Stadtrat später beschleunigen kann, da die Entscheidungsträger ein plastisches Bild der Situation vor Augen haben.
Bürgerbeteiligung als Chance nutzen
Die genauen Termine und die Reihenfolge der zu besuchenden Ortsteile werden in der Regel zeitnah über die offiziellen Kanäle der Stadt Jena sowie die lokale Presse bekannt gegeben. Es ist davon auszugehen, dass besonders jene Ortsteile auf der Agenda stehen, in denen aktuell größere Infrastrukturprojekte geplant sind oder wo in der Vergangenheit der Schuh besonders drückte.
Die Redaktion empfiehlt allen Jenaerinnen und Jenaern, diese Gelegenheiten wahrzunehmen. Nirgendwo sonst ist der Weg, Einfluss auf das direkte Wohnumfeld zu nehmen, so kurz wie bei diesen Bürgergesprächen. Bereiten Sie Ihre Fragen vor und nutzen Sie die Chance, Demokratie im Kleinen aktiv mitzugestalten.
Wir werden Sie über die konkreten Termine und Orte informieren, sobald der detaillierte Fahrplan für die ersten Quartale 2026 vorliegt.
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