- Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 (bundesweit, ohne Vorwahl)
- Notruf (bei Lebensgefahr): 112
- Apotheken-Suche: Aushänge vor Ort oder via aponet.de
Jena (25.01.2026) – Ein plötzliches Unwohlsein, hohes Fieber oder akute Zahnschmerzen halten sich leider nicht an Öffnungszeiten. Wer am heutigen Sonntag in Jena medizinische Hilfe oder dringend Medikamente benötigt, steht oft vor verschlossenen Türen regulärer Praxen. Doch die Versorgung ist durch den Notdienstplan der Kassenärztlichen Vereinigung und der Apothekerkammer sichergestellt. Wir fassen zusammen, wie Sie heute Hilfe finden.
Der ärztliche Bereitschaftsdienst in Jena
Für Erkrankungen, mit denen Sie normalerweise zum Hausarzt gehen würden, die aber nicht bis zum nächsten Werktag warten können, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Dieser ist unter der bundesweiten Rufnummer 116 117 erreichbar.
In Jena wird dieser Dienst oft zentral organisiert. Patienten sollten jedoch vor dem Aufsuchen einer Notfallpraxis (häufig angegliedert an das Universitätsklinikum Jena in Lobeda oder im Zentrum) telefonisch Rücksprache halten, um Wartezeiten zu minimieren und die richtige Anlaufstelle zugewiesen zu bekommen. Typische Fälle für den Bereitschaftsdienst sind:
- Starke Erkältungssymptome mit hohem Fieber
- Magen-Darm-Infekte
- Migräneanfälle
- Kleinere Verletzungen, die nicht lebensbedrohlich sind
Welche Apotheke hat heute Dienst?
Auch die Apotheken in Jena wechseln sich im Turnus ab, um eine 24-Stunden-Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten. Der Notdienst wechselt in der Regel morgens um 08:00 Uhr. Wer heute dringend ein Rezept einlösen muss oder schmerzstillende Mittel benötigt, muss die jeweils diensthabende Notapotheke aufsuchen.
Da der Dienstplan täglich rotiert, ist der sicherste Weg die Prüfung über das offizielle Portal aponet.de oder der Blick auf den Aushang an der nächstgelegenen geschlossenen Apotheke. Jede Apotheke in Jena ist verpflichtet, die Adresse und Telefonnummer der nächstgelegenen offenen Notdienst-Apotheke gut sichtbar im Schaufenster auszuhängen.
Hinweis: Bei der Inanspruchnahme des Apotheken-Notdienstes außerhalb der regulären Öffnungszeiten (meist abends und sonntags ganztägig) fällt eine gesetzliche Notdienstgebühr von 2,50 Euro an. Diese wird von den Krankenkassen nur übernommen, wenn der Arzt auf dem Rezept das Feld „noctu“ angekreuzt hat.
Wann die 112 wählen?
Es ist wichtig, den Bereitschaftsdienst nicht mit dem Rettungsdienst zu verwechseln. Bei lebensbedrohlichen Situationen zögern Sie bitte nicht und wählen sofort die 112. Dazu gehören:
- Verdacht auf Herzinfarkt (starke Brustschmerzen, Atemnot)
- Verdacht auf Schlaganfall (Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen)
- Schwere Unfälle und starker Blutverlust
- Bewusstlosigkeit
Wir wünschen Ihnen einen ruhigen Sonntag und vor allem: Bleiben Sie gesund!
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