Naturnahe Gärten: VHS Jena zeigt den Weg zur biologischen Vielfalt

Jena, 12. März 2026. Wer die biologische Vielfalt direkt vor der eigenen Haustür stärken möchte, bekommt nun professionelle Unterstützung: Die Volkshochschule Jena veranstaltet am kommenden Samstag einen speziellen Grundlagenkurs zur Anlage und Pflege naturnaher Vorgärten, Terrassen und Balkone.

  • Was: Grundlagenkurs „Naturnahe (Vor-)Gärten“
  • Wann: Samstag, 14. März 2026, 10:00 bis 13:00 Uhr
  • Wo: Grietgasse 17a, Jena
  • Leitung: Christina Zaubitzer (Thüringen NaturGarten e.V.)
  • Anmeldung: Erforderlich unter www.vhs-jena.de

Theorie und Praxis für das heimische Grün

Graue Schottergärten und sterile Rasenflächen bieten der heimischen Tierwelt kaum Nahrung oder Unterschlupf. Wie sich dies – selbst auf kleinen Flächen wie Terrassen oder vor Unternehmensgebäuden – ändern lässt, vermittelt Kursleiterin Christina Zaubitzer. Als engagierte Quereinsteigerin ist sie seit 2018 in der Regionalgruppe Thüringen NaturGarten e.V. aktiv und teilt ihr praxisnahes Wissen mit den Teilnehmenden.

Der Kurs richtet sich gezielt an Anfänger und Garteninteressierte, die mit heimischen Wildpflanzen und Wildgehölzen arbeiten möchten. Neben der theoretischen Einführung in die Prinzipien des naturnahen Gärtnerns stehen auch praktische Tipps zur Umsetzung auf dem Programm. Ziel ist es, nachhaltige und pflegeleichte Lebensräume für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere zu schaffen.

Hintergrund: Warum naturnahe Gärten wichtig sind

In Zeiten des spürbaren Klimawandels und des Insektensterbens gewinnen urbane Grünflächen zunehmend an Bedeutung. Naturnah gestaltete Gärten dienen in dicht bebauten Städten als wichtige ökologische Trittsteine. Sie verbessern zudem das städtische Mikroklima, indem sie an heißen Sommertagen kühlend wirken und bei Starkregen mehr Wasser aufnehmen können als versiegelte Schotterflächen.

Die Wahl heimischer Wildpflanzen ist dabei entscheidend: Viele heimische Insektenarten sind hochgradig spezialisiert und können mit exotischen Zierpflanzen aus herkömmlichen Baumärkten keine Nahrungskette aufbauen. Heimische Stauden und Gehölze sind zudem robuster und kommen mit den hiesigen Wetterbedingungen oftmals deutlich besser zurecht, was den Pflegeaufwand im eigenen Garten langfristig minimiert.


Quelle:

Naturnahe (Vor-)Gärten


Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.