Soziales Miteinander im Fokus: Studierende präsentieren Ergebnisse der Nachbarschaftsstudie zu Winzerla

Kurzinfos zur Veranstaltung

  • Wann: Donnerstag, 5. Februar, 14:30 Uhr
  • Wo: Solidarisches Gesundheitszentrum (ehemalige Goetheschule), Winzerla
  • Wer: Studierende der Bauhaus-Universität Weimar
  • Was: Ergebnispräsentation, Diskussion und »Küche für Alle«

Jena-Winzerla (03.02.2026) – Wie steht es um den Zusammenhalt in einem der größten Stadtteile Jenas? Wo engagieren sich die Menschen, und welche Perspektiven haben Jugendliche vor Ort? Diesen Fragen sind Studierende der Bauhaus-Universität Weimar in den vergangenen Monaten intensiv nachgegangen. Die Ergebnisse ihrer »Nachbarschaftsstudie« werden am kommenden Donnerstag der Öffentlichkeit präsentiert.

Ein tiefer Blick in den Stadtteil

Der Stadtteil Winzerla, geprägt durch seine Geschichte als Großwohnsiedlung und den stetigen Wandel im Rahmen des Stadtumbaus, bietet ein spannendes Feld für soziologische und stadtplanerische Untersuchungen. Die Studierenden aus Weimar näherten sich dem Thema nicht nur theoretisch, sondern suchten den direkten Kontakt zur Bevölkerung. Durch Befragungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie begleitete Stadtteilspaziergänge sammelten sie authentische Eindrücke und Daten.

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen dabei zentrale Aspekte des täglichen Miteinanders. Untersucht wurde unter anderem die Struktur und Wirksamkeit von Nachbarschaftsgruppen, die oft im Verborgenen wichtige soziale Arbeit leisten. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Lebenswelt der Jugendlichen in Winzerla sowie der Rolle des ehrenamtlichen Engagements, das oft als Kitt der Gesellschaft in solchen Quartieren fungiert.

Präsentation und Austausch im Gesundheitszentrum

Die Vorstellung der Studienergebnisse findet an einem Ort statt, der selbst für den Wandel im Stadtteil steht: im Solidarischen Gesundheitszentrum in der ehemaligen Goetheschule. Die Veranstaltung beginnt am 5. Februar um 14:30 Uhr.

Das Format ist dabei bewusst offen gestaltet. Nach kurzen Impulspräsentationen der Studierenden ist der Raum geöffnet für Diskussionen und Rückfragen. Die Anwohner sind eingeladen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit ihren eigenen Alltagserfahrungen abzugleichen und in den Dialog zu treten. Dieser Austausch zwischen Wissenschaft und gelebter Praxis ist oft der fruchtbarste Boden für zukünftige Verbesserungen im Quartier.

Gemeinsamer Ausklang

Um den Gemeinschaftsgedanken direkt in die Tat umzusetzen, endet der Nachmittag nicht mit trockener Theorie. Zum Abschluss ist eine »Küche für Alle« geplant. Bei gemeinsamem Essen besteht die Möglichkeit, die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortzuführen, neue Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk in der Nachbarschaft weiter zu stärken. Solche niederschwelligen Angebote sind essenziell, um Hemmschwellen abzubauen und diverse Bevölkerungsgruppen an einen Tisch zu bringen.

Für Winzerla könnten die Ergebnisse der Weimarer Studierenden wertvolle Impulse liefern, wie das Zusammenleben in Zukunft noch besser gestaltet werden kann und wo eventuell noch ungenutzte Potenziale im bürgerschaftlichen Engagement schlummern.


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