Prominente Personalie: Michael Kaschke neuer Vorsitzender der Freunde der Uni Jena

  • ✓ Führungswechsel: Prof. Dr. Michael Kaschke übernimmt den Vorsitz der Fördergesellschaft.
  • ✓ Prominente Besetzung: Der ehemalige Zeiss-Vorstandsvorsitzende bringt Wirtschaftsexpertise ein.
  • ✓ Zielsetzung: Stärkung der Netzwerke zwischen Universität, Stadt und Wirtschaft.

Jena (24.01.2026) – Eine bedeutende Weichenstellung für die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft in der Saalestadt: Prof. Dr. Michael Kaschke ist der neue Vorsitzende der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Friedrich-Schiller-Universität Jena (GFF). Die Wahl des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Carl Zeiss AG unterstreicht die enge Verzahnung, die in Jena traditionell zwischen der Universität und den ansässigen Technologieunternehmen herrscht.

Ein erfahrener Lenker für die Universität

Mit Michael Kaschke rückt eine Persönlichkeit an die Spitze des Fördervereins, die das moderne Jena wie kaum eine andere geprägt hat. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG hat Kaschke nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung des Optik-Konzerns vorangetrieben, sondern sich stets auch für den Wissenschaftsstandort Jena starkgemacht. Seine Wahl wird in akademischen wie wirtschaftlichen Kreisen als Signal gewertet, die Synergien am Standort weiter auszubauen.

Die Übernahme dieses Ehrenamtes passt zu Kaschkes bisherigem Engagement. Auch nach seiner aktiven Zeit als CEO blieb er der Region und der Wissenschaft verbunden. Als Honorarprofessor kennt er zudem den akademischen Betrieb aus der Innenperspektive, was ihn für die Schnittstellenfunktion zwischen Universität und externen Partnern prädestiniert.

Die Rolle der Freunde und Förderer

Die „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Friedrich-Schiller-Universität Jena“ spielt im Hintergrund des universitären Lebens eine zentrale Rolle, die oft unterschätzt wird. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind Universitäten zunehmend auf Drittmittel und private Unterstützung angewiesen, um Exzellenz in Lehre und Forschung sowie ein lebendiges Campusleben zu gewährleisten.

Zu den Kernaufgaben der GFF gehören:

  • Finanzielle Unterstützung: Förderung von Forschungsprojekten, die durch reguläre Budgets nicht abgedeckt werden.
  • Nachwuchsförderung: Vergabe von Preisen für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen sowie die Unterstützung des Deutschlandstipendiums.
  • Netzwerkpflege: Die Gesellschaft dient als Bindeglied zwischen Alumni, der aktuellen Studentenschaft und Partnern aus der Wirtschaft.

Gerade in einer Stadt wie Jena, die sich als „Lichtstadt“ definiert und deren Wohlstand maßgeblich auf innovationsgetriebenen Unternehmen basiert, ist ein starker Förderverein essenziell. Er ermöglicht es, Talente frühzeitig an die Region zu binden und den Transfer von Wissen in die Praxis zu beschleunigen.

Ausblick für den Standort Jena

Unter der neuen Führung wird erwartet, dass die GFF ihre Sichtbarkeit weiter erhöht. Die Kombination aus wissenschaftlicher Exzellenz der Friedrich-Schiller-Universität und der Wirtschaftskraft der lokalen Industrie ist ein Standortvorteil, der im globalen Wettbewerb um Fachkräfte und Forschungsgelder entscheidend ist. Kaschkes Netzwerk dürfte hierbei Türen öffnen, die dem Verein bisher vielleicht verschlossen blieben.

Für die Universität Jena bedeutet diese Personalie einen Gewinn an strategischer Kompetenz. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Impulse der neue Vorsitzende in den kommenden Monaten setzen wird, um die fast 500-jährige Tradition der Universität mit den Anforderungen der Zukunft zu verknüpfen.

Wir wünschen Prof. Dr. Kaschke viel Erfolg in seinem neuen Amt und der Universität weiterhin eine florierende Entwicklung.


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