Jena (08.01.2026) – Wenn sich das Fernsehen ankündigt, schaut die Saalestadt gerne genauer hin – besonders, wenn es um die grüne Seite Jenas geht. Am Mittwoch widmete sich das Format „MDR-Gartenreise“ einem ganz speziellen botanischen Highlight in unserer Stadt: dem Perückenstrauch. Der Beitrag beleuchtete die Besonderheiten dieses Ziergehölzes, das im milden Jenaer Klima prächtig gedeiht und derzeit auch medial für Aufsehen sorgt.
Ein Hauch von Exotik im Saaletal
Der Gewöhnliche Perückenstrauch (Cotinus coggygria), oft auch als Fisettholz bekannt, ist für seine auffälligen, perückenartigen Fruchtstände bekannt, die ihm seinen Namen verleihen. In dem am Mittwoch ausgestrahlten Beitrag wurde deutlich, warum gerade dieses Gewächs so faszinierend ist. Die fedrigen Stiele der unfruchtbaren Blüten hüllen den Strauch in eine Art „Rauchwolke“, was im Englischen auch zur Bezeichnung „Smoke Bush“ geführt hat.
Für Jenaer Hobbygärtner und Pflanzenfreunde bot der Beitrag interessante Einblicke:
- Farbspiel: Besonders im Herbst besticht der Strauch durch eine intensive Färbung der Blätter, die von Gelborange bis Scharlachrot reicht.
- Standortwahl: Der Perückenstrauch liebt Sonne und Wärme – Bedingungen, die er im „Jenaer Kessel“ und an den Hängen des Saaletals oft vorfindet.
- Pflegeleichtigkeit: Er gilt als robust und trockenheitsverträglich, was ihn in Zeiten heißer Sommer auch für das Stadtgrün immer relevanter macht.
Jena: Eine Stadt mit grüner Tradition
Dass der MDR für seine Gartenreise Station in Jena macht, kommt nicht von ungefähr. Die Stadt blickt auf eine lange botanische Tradition zurück, die eng mit Namen wie Johann Wolfgang von Goethe verknüpft ist. Zwar ging der TV-Beitrag spezifisch auf den Perückenstrauch ein, doch ordnet sich dies nahtlos in den Ruf Jenas als „Grünes Herz“ ein. Ob im Botanischen Garten – dem zweitältesten Deutschlands – oder in den privaten Gärten der Stadtteile entlang der Hänge: Die mikroklimatischen Bedingungen hier begünstigen oft Arten, die andernorts in Thüringen schwerer zu kultivieren sind.
Wer den Beitrag verpasst hat, sollte die Mediathek des Senders prüfen oder einfach selbst einen Spaziergang durch die Jenaer Parkanlagen unternehmen. Auch wenn der Perückenstrauch seine namensgebenden „Perücken“ vorwiegend im Sommer zeigt, ist er als Strukturgeber in der hiesigen Flora ganzjährig von Bedeutung.
Es bleibt erfreulich, wenn überregionale Formate wie die MDR-Gartenreise die kleinen, aber feinen Details unserer Stadt in den Mittelpunkt rücken und so vielleicht auch den einen oder anderen Jenaer dazu inspirieren, im kommenden Frühjahr selbst zur Schaufel zu greifen.
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