- Begehrtes Talent: Maxim Hessel (20) steht offenbar im Fokus von bis zu acht Vereinen aus den ersten zwei Ligen.
- Interessenten: Neben Dynamo Dresden wird konkret der Bundesligist VfB Stuttgart genannt.
- Leistungsdaten: Der Innenverteidiger erzielte in der laufenden Saison bereits sieben Tore in 20 Spielen.
- Vertragssituation: Hessel ist bis 2027 an Jena gebunden, was eine Ablösesumme garantiert.
Jena. Es sind Nachrichten, die im Paradies für gemischte Gefühle sorgen dürften: Einerseits bestätigen sie die hervorragende Nachwuchsarbeit und das aktuelle Hoch des FC Carl Zeiss Jena, andererseits schüren sie die Angst vor dem Verlust eines Leistungsträgers. Der 20-jährige Innenverteidiger Maxim Hessel hat sich mit starken Leistungen in der Regionalliga Nordost offenbar in die Notizbücher höherklassiger Scouts gespielt. Allen voran soll der VfB Stuttgart ein Auge auf das Defensivtalent geworfen haben.
Vom Viertliga-Verteidiger zum Bundesliga-Kandidaten?
Wie aktuelle Berichte nahelegen, gehört der Bundesligist aus dem Schwabenland zu einem Kreis von bis zu acht Vereinen, die Interesse an einer Verpflichtung Hessels zeigen. Auch der Drittligist Dynamo Dresden wird in der Gerüchteküche genannt. Für den FC Carl Zeiss Jena, der aktuell hinter Lokomotive Leipzig auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Nordost rangiert, ist diese Aufmerksamkeit Fluch und Segen zugleich.
Hessel, der laut Transfermarkt.de aktuell einen Marktwert von rund 125.000 Euro besitzt, hat in dieser Spielzeit eine bemerkenswerte Entwicklung vollzogen. Nicht nur in der Defensive stabil, hat er sich vor allem durch seine Torgefahr ausgezeichnet: Sieben Treffer in 20 Partien sind eine Quote, von der so mancher Stürmer träumt, und für einen Innenverteidiger außergewöhnlich.
Das Potenzial und die Hürden
Ein Sprung von der vierten Liga direkt in die Bundesliga wäre gewaltig. Experten weisen darauf hin, dass Hessel beim VfB Stuttgart wohl nicht sofort für die erste Elf vorgesehen wäre. Der Kader der Schwaben ist in der Innenverteidigung mit gestandenen Profis wie Jeff Chabot, Dan-Axel Zagadou oder Ameen Al-Dakhil breit und qualitativ hochwertig besetzt. Ein Transfer wäre wohl eher als Investition in die Zukunft zu sehen – ein Modell, das bei Top-Klubs gängige Praxis ist: Junge Talente werden gesichert, um sie behutsam aufzubauen oder möglicherweise direkt weiterzuverleihen, um Spielpraxis auf höherem Niveau zu sammeln.
Dass solche Sprünge möglich sind, zeigten in der Vergangenheit diverse Beispiele im deutschen Profifußball. Doch die physischen und taktischen Anforderungen zwischen Regionalliga und Bundesliga klaffen weit auseinander.
Vertragssituation spielt Jena in die Karten
Sollte sich das Interesse konkretisieren, sitzt der FC Carl Zeiss Jena zumindest am Verhandlungstisch in einer komfortablen Position. Da Maxim Hessel noch einen gültigen Vertrag bis zum Sommer 2027 besitzt, kann er den Verein nicht ablösefrei verlassen. Jena könnte also im Falle eines Wechsels eine finanzielle Entschädigung fordern, die dem Verein in der aktuellen Phase gut zu Gesicht stünde.
Für die Fans im Ernst-Abbe-Sportfeld bleibt die Hoffnung, dass Hessel zumindest die laufende Saison noch im blau-gelb-weißen Trikot beendet und dabei hilft, die sportlichen Ziele zu erreichen. Ob er danach den großen Schritt wagt, bleibt abzuwarten.
Wir bleiben an der Entwicklung dran und berichten, sobald sich die Gerüchte verdichten.
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