Oberkochen: Voigt bei CDU-Auftakt

Jena (11.01.2026) – Es ist eine Verbindung, die weit über das Parteibuch hinausgeht und tief in der Wirtschaftsgeschichte beider Regionen verwurzelt ist: Am Freitag war Mario Voigt, der Landesvorsitzende der CDU Thüringen und eine der zentralen politischen Figuren aus der Jenaer Region, zu Gast im baden-württembergischen Oberkochen. Anlass war der offizielle Start der dortigen Ostalb-CDU in den Landtagswahlkampf. Der Besuch unterstreicht nicht nur die enge politische Vernetzung, sondern symbolisiert auch den Brückenschlag zwischen den beiden „Zeiss-Städten“, die historisch und wirtschaftlich untrennbar miteinander verbunden sind.

Brückenschlag zwischen Ost und West

Dass der Wahlkampfauftakt der Christdemokraten auf der Ostalb ausgerechnet mit prominenter Unterstützung aus Jena stattfand, ist kein Zufall. Oberkochen und Jena teilen sich das Erbe und die Zukunft des Optik-Konzerns Carl Zeiss. Diese industrielle Klammer sorgt seit Jahrzehnten für einen regen Austausch zwischen Thüringen und Baden-Württemberg. Mario Voigt nutzte die Bühne am Freitag, um genau diese Gemeinsamkeiten hervorzuheben. In Zeiten, in denen wirtschaftliche Stabilität und Innovationskraft zentrale Themen der politischen Debatte sind, gelten beide Standorte als Musterbeispiele für erfolgreiche High-Tech-Regionen abseits der großen Metropolen.

Für die Zuhörer im Ostalbkreis war der Auftritt des Thüringers, der in seiner Heimat selbst vor großen politischen Herausforderungen steht, ein Signal der Geschlossenheit. Voigt betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, Leistungsträger zu stärken und den ländlichen sowie kleinstädtischen Raum nicht gegenüber den Großstädten abzuhängen – Themen, die sowohl in Jena als auch in Oberkochen auf fruchtbaren Boden fallen.

Wirtschaftsmotor als politisches Thema

Der Besuch in Oberkochen diente jedoch nicht nur dem Händeschütteln. In Hinblick auf die anstehenden Wahlkämpfe positionierte sich die CDU mit Themen, die für den Technologiestandort Jena ebenso relevant sind wie für den Südwesten. Es ging um die Rahmenbedingungen für den Mittelstand, die Förderung von Spitzentechnologie und die Frage, wie Deutschland im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Voigt, der als Professor für Digitale Transformation und Politik auch einen akademischen Blick auf diese Themen wirft, gilt in der Union als verlässlicher Ansprechpartner für wirtschaftspolitische Fragen.

Die Veranstaltung am Freitag markierte für die Kollegen in Baden-Württemberg den heißen Start in die Phase der Wählermobilisierung. Dass man sich dafür Unterstützung aus dem Osten holte, zeigt auch das gewachsene Selbstbewusstsein der Thüringer Union und die bundesweite Wahrnehmung von Jena als politischem und wirtschaftlichem Schwergewicht.

Fazit und Ausblick

Für Jena ist dieser Besuch mehr als nur eine Randnotiz im Terminkalender eines Politikers. Er verdeutlicht, dass die Saalestadt durch ihre wirtschaftliche Potenz und ihre politischen Köpfe bundesweit Gehör findet. Die Achse Jena-Oberkochen funktioniert – nicht nur in den Vorstandsetagen von Zeiss, sondern offensichtlich auch auf dem politischen Parkett. Es bleibt abzuwarten, welche Impulse Voigt von seiner Reise auf die Ostalb mit zurück an die Saale bringt, wenn in Thüringen die nächsten politischen Weichenstellungen anstehen.


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