Jena, 26. März 2026. Am Mittwoch, den 1. April 2026, findet in Schillers Gartenhaus eine literarische Premiere statt. Die Autorin Dorothee Riese stellt im Rahmen der Reihe „Die Gunst des Augenblicks“ ihren aktuellen Roman vor.
- Was: Lesung und Buchpräsentation „Wir sind hier für die Stille“ (Dorothee Riese)
- Wann: Mittwoch, 1. April 2026, 19:30 Uhr
- Wo: Schillers Gartenhaus, Schillergäßchen 2, 07745 Jena
- Moderation: Boris Celeste Hoge-Benteler
Prosa der Gegenwart im historischen Ambiente
Ein Zusammenschluss aus Schillers Gartenhaus, dem Institut für Romanistik und der Universitätsbibliothek Jena lädt zu einem literarischen Abend ein. Im Zentrum der Veranstaltung steht der Roman „Wir sind hier für die Stille“ der 1989 geborenen Autorin Dorothee Riese. Die Publikumslesung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Die Gunst des Augenblicks – Prosa der Gegenwart“, die zeitgenössische Literatur in den Diskurs der Universitätsstadt bringt.
Den Dialog mit der Autorin sowie die Einbindung des Publikums übernimmt an diesem Abend Boris Celeste Hoge-Benteler, der als Moderator durch die Veranstaltung führen wird.
Über die Autorin
Dorothee Riese bringt eine vielseitige und internationale Biografie in ihr literarisches Schaffen ein. Die in der Nähe von Göttingen geborene und in Rumänien aufgewachsene Schriftstellerin absolvierte Studienaufenthalte in Tübingen, Moskau, Frankfurt an der Oder und im südsibirischen Barnaul. Ihr Weg zum Studium des literarischen Schreibens führte sie schließlich nach Leipzig. Auch in Thüringen ist Riese keine Unbekannte: Sie arbeitete in der Vergangenheit an der Gedenkstätte Buchenwald in Weimar. Aktuell ist sie für das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas tätig und hat ihren Lebensmittelpunkt in Leipzig.
Hintergrund: Schillers Gartenhaus in Jena
Schillers Gartenhaus im heutigen Schillergäßchen ist einer der bedeutendsten literarhistorischen Orte in Jena. Friedrich Schiller erwarb das Anwesen im Jahr 1797 und verbrachte dort mit seiner Familie die Sommermonate der Jahre 1797 bis 1799. In dieser produktiven Phase, oft in engem Austausch mit Johann Wolfgang von Goethe, entstanden hier große Teile weltberühmter Werke wie „Wallenstein“, „Maria Stuart“ sowie zahlreiche klassische Balladen. Heute dient das Gartenhaus, das zur Friedrich-Schiller-Universität gehört, nicht nur als historisches Museum, sondern bewahrt durch regelmäßige Lesungen und Vorträge seinen Charakter als lebendiger Ort des intellektuellen und kulturellen Austauschs.
Quelle:
Buchvorstellung in Schillers Gartenhaus
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