Jena, 20.03.2026. Rund 80 Schülerinnen und Schüler aus ganz Thüringen kamen am vergangenen Mittwoch an die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena, um bei der 2. Runde der Landesolympiade Chemie ihr Wissen zu beweisen. Neben anspruchsvollen Klausuren erwartete die Nachwuchstalente ein spannendes Rahmenprogramm mit Experimentalvorlesungen und mit flüssigem Stickstoff gerührtem Eis.
- Was: 2. Runde der Thüringer Landesolympiade Chemie
- Wann: Mittwoch, 18. März 2026
- Wo: Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena
- Teilnehmer: 80 Qualifikanten aus ganz Thüringen
Schweißtreibende Aufgaben und studentisches Flair
Wer freiwillig 150 Minuten über Aufgaben brütet, die inhaltlich zum Teil weit über den regulären Lehrplan hinausgehen, muss eine besondere Leidenschaft für Naturwissenschaften mitbringen. Genau das taten die 80 Qualifikanten, die sich zuvor bereits in der ersten Runde des Wettbewerbs „Chemie, die stimmt“ durchgesetzt hatten. Nach einer offiziellen Auftaktveranstaltung stellten sich die Jugendlichen in den Hörsälen der FSU Jena der intellektuellen Herausforderung.
Zur Belohnung gab es im Anschluss nicht nur eine wohlverdiente Stärkung in der Mensa, sondern auch echtes Universitäts-Flair. Bei Laborführungen und einer grandiosen Experimentalvorlesung erhielten die Schülerinnen und Schüler exklusive Einblicke in das studentische Leben an der Hochschule. Ein im wahrsten Sinne des Wortes cooles Highlight war das selbstgemachte Eis, das stilecht mit flüssigem Stickstoff angerührt wurde.
Starke Konkurrenz und Erfolge für Nordhäuser Gäste
Das Niveau der Landesolympiade in Jena war in diesem Jahr abermals hoch, da die Teilnehmenden unter anderem aus den drei mathematisch-naturwissenschaftlichen Spezialgymnasien Thüringens stammten. Dennoch konnten sich auch Gäste aus anderen Regionen erfolgreich behaupten. So reisten sieben Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums aus Nordhausen (Lilly Zimmermann, Martha Ludewig, Aljosha Müller, Tom Geippel, Florian Bauer, Sarah Lattermann und Liam Ackermann) in die Lichtstadt. Sarah Lattermann errang in diesem starken Umfeld einen beeindruckenden 3. Platz, während Aljosha Müller den 6. Platz belegte.
Hintergrund: Jena als Zentrum für den MINT-Nachwuchs
Wettbewerbe wie die Landesolympiade Chemie sind ein zentraler Baustein, um junge Talente frühzeitig für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern. Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bietet mit ihrer hervorragend ausgestatteten Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät ideale Bedingungen für solche Veranstaltungen. Für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Jena sind diese Erstkontakte zu Schülern enorm wichtig: Viele der heutigen Olympioniken kehren später als Studierende oder Forschende an die Institute auf dem Beutenberg-Campus oder in die ansässigen Hightech-Unternehmen zurück.
Quelle:
Chemie-Asse in Jena : 19.03.2026, 16:12 Uhr
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