Rekord-Sammlung in Jena: 4,25 Tonnen Kronkorken für den guten Zweck

  • Rekordverdächtige Menge: In Jena wurden sagenhafte 4,25 Tonnen Kronkorken zusammengetragen.
  • Rohstoff statt Müll: Das gesammelte Weißblech wird recycelt und der Erlös gespendet.
  • Gemeinschaftsleistung: Zahlreiche Bürger der Saalestadt beteiligten sich an der Aktion.

Jena (15.01.2026) – Wer sagt, dass der Genuss eines kühlen Getränks nicht auch positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben kann? In Jena wurde heute ein beeindruckendes Ergebnis bürgerschaftlichen Engagements sichtbar. Unter dem Motto "Trinken für den guten Zweck" kamen in der Saalestadt unfassbare 4,25 Tonnen Kronkorken zusammen. Eine logistische Meisterleistung, die beweist, wie viel Kleinvieh tatsächlich Mist macht – im positivsten Sinne.

Ein Berg aus Blech: Die Dimensionen der Sammlung

Um sich die Menge von 4,25 Tonnen vorstellen zu können, muss man ein wenig rechnen. Ein einzelner Kronkorken wiegt im Durchschnitt etwa zwei Gramm. Das bedeutet, dass in Jena rund 2,1 Millionen kleine Metalldeckel gesammelt wurden. Aneinandergereiht würde diese Kette vermutlich von Lobeda bis ins Stadtzentrum und weit darüber hinaus reichen.

Hinter dieser Zahl steckt oft monate-, wenn nicht jahrelange Sammelwut. Ob in Kneipen im Wagnergasse-Kiez, bei Sportvereinen oder in privaten Haushalten: Überall in Jena scheinen die Menschen statt den Mülleimer spezielle Sammelbehälter gefüttert zu haben. Diese Mengen zu lagern und schließlich zum Abgabeort zu transportieren, erfordert nicht nur Geduld, sondern auch Muskelkraft und entsprechende Fahrzeuge.

Wie aus Abfall Hilfe wird

Doch warum der ganze Aufwand für ein bisschen Metall? Das Prinzip hinter solchen Aktionen ist ebenso simpel wie genial: Recycling trifft Charity. Kronkorken bestehen aus wertvollen Rohstoffen wie Weißblech oder Aluminium. Da sie im normalen Hausmüll oder Gelben Sack oft durch das Raster der Sortieranlagen fallen können oder der energetischen Verwertung zugeführt werden, ist die separate Sammlung ökologisch sinnvoll.

Der gesammelte Schrott wird an Recyclinghöfe oder Metallhändler verkauft. Den Erlös aus dem Schrottpreis behalten die Initiatoren jedoch nicht für sich, sondern spenden ihn zu 100 Prozent an gemeinnützige Organisationen. Oft werden damit Patientenvereinigungen, Tierheime oder medizinische Forschungsprojekte unterstützt. Die Jenaer Aktion reiht sich damit in eine bundesweite Bewegung ein, die zeigt, dass Umweltschutz und soziale Hilfe Hand in Hand gehen können.

Ein starkes Zeichen der Gemeinschaft

Diese 4,25 Tonnen sind mehr als nur Altmetall – sie sind ein Symbol für den Zusammenhalt in Jena. Jeder einzelne Deckel steht für einen Moment der Aufmerksamkeit, in dem sich jemand entschied, den Verschluss nicht achtlos wegzuwerfen, sondern für das größere Ganze aufzubewahren. Solche Aktionen leben von der Mundpropaganda und den vielen kleinen "Depots" in Büros und Vereinsheimen.

Wir ziehen den Hut vor dieser Leistung und halten Sie auf dem Laufenden, an welches konkrete Projekt der Erlös dieser gigantischen Menge fließen wird.


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