Jena, 25. März 2026 – Der in Jena ansässige Technologiekonzern Jenoptik wird seinen Aktionären für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 eine höhere Dividende auszahlen, obwohl der Nettogewinn des Unternehmens zurückgegangen ist. Die Börse reagierte auf die finalen Zahlen und die Ankündigung eines neuen Vorstandschefs mit deutlichen Kursgewinnen.
- Unternehmen: Jenoptik AG (Sitz in Jena)
- Dividende 2025: 0,40 Euro je Aktie (+ 2 Cent zum Vorjahr)
- Gewinn 2025: 74,2 Millionen Euro (- 21,2 Prozent)
- Neuer CEO: Dominic Dorfner (Amtsantritt bis spätestens Oktober)
- Ausblick 2026: Wachstumspfad und steigende Nachfrage bei Halbleiterausrüstung erwartet
Börse feiert Jahreszahlen und Ausblick
Trotz eines Gewinnrückgangs um 21,2 Prozent auf 74,2 Millionen Euro überraschte Jenoptik die Märkte positiv. Die Investoren sollen 40 Cent je Aktie erhalten, was einem Anstieg von zwei Cent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit einer geringeren Ausschüttung gerechnet. Die im Februar veröffentlichten Eckdaten wurden nun bei der Vorlage der endgültigen Jahreszahlen am Mittwoch in Jena bestätigt.
Die Aktie des Konzerns, die erst kürzlich wieder in den MDax aufgestiegen ist, reagierte am Mittwochnachmittag mit einem Kurssprung von rund 13 Prozent auf 28,92 Euro. Seit Beginn des Jahres 2026 summieren sich die Kursgewinne der Jenoptik-Aktie damit bereits auf etwa 48 Prozent.
Führungswechsel und Rückkehr auf den Wachstumspfad
Auch die am Vortag bekannt gegebene Personalie an der Unternehmensspitze stieß auf ein positives Echo. Dominic Dorfner wird spätestens im Oktober das Amt des Vorstandschefs (CEO) übernehmen. Branchenexperten, darunter Michael Kuhn von der Deutschen Bank, äußerten sich lobend über den anstehenden Wechsel und die Expertise des neuen Leiters.
Für das laufende Jahr 2026 zeigte sich der Vorstand optimistisch und konkretisierte die Jahresziele. Nach den Rückgängen im Jahr 2025 peilt der Technologiekonzern wieder ein spürbares Wachstum an. Man gehe trotz weiterhin bestehender makroökonomischer und politischer Unsicherheiten von einer deutlichen Belebung der Nachfrage aus – insbesondere im lukrativen Geschäftsbereich der Halbleiterausrüstung, der als einer der wichtigsten Treiber für das Unternehmen gilt.
Hintergrund: Die Bedeutung von Jenoptik für Jena
Die Jenoptik AG ist einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber in Thüringen und ein zentraler Pfeiler des sogenannten „Optics Valley“ in Jena. Das Unternehmen ging nach der Friedlichen Revolution aus dem ehemaligen VEB Carl Zeiss Jena hervor und steht heute stellvertretend für den erfolgreichen Strukturwandel der ostdeutschen Hochtechnologie-Industrie. Neben der enormen wirtschaftlichen Strahlkraft profitiert die Stadt Jena maßgeblich von den Gewerbesteuereinnahmen und den engen technologischen Kooperationen des Konzerns mit der Friedrich-Schiller-Universität sowie den lokalen Forschungsinstituten am Beutenberg-Campus.
Quelle:
JENA – Der Technologiekonzern Jenoptik DE0006229107 will trotz eines Gewinnrückgangs seinen Aktion�
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