24 Millionen Euro Investition: Jenaer Freizeitbad wird umfassend saniert

Das Wichtigste in Kürze:

  • Projekt: Umfassende Sanierung des Jenaer Freizeitbades.
  • Investitionssumme: Rund 24 Millionen Euro.
  • Ziel: Modernisierung der Infrastruktur und langfristige Sicherung des Badebetriebs.
  • Standort: Jena (Thüringen).

Jena (30.01.2026) – Es ist eine Nachricht, die in der Saalestadt Wellen schlägt: Das Jenaer Freizeitbad steht vor einer gewaltigen Zäsur. Wie am Freitag bekannt wurde, sind Investitionen in Höhe von rund 24 Millionen Euro geplant, um die beliebte Freizeiteinrichtung grundlegend zu sanieren und für die Zukunft aufzustellen.

Ein Kraftakt für die städtische Infrastruktur

Mit einer veranschlagten Summe von 24 Millionen Euro handelt es sich um eines der größten Investitionsprojekte im Bereich der Jenaer Sport- und Freizeitlandschaft der letzten Jahre. Freizeitbäder sind komplexe technische Anlagen, die einem enormen Verschleiß unterliegen. Hohe Luftfeuchtigkeit, chlorhaltiges Wasser und der dauerhafte Betrieb setzen der Bausubstanz und der Technik über die Jahre massiv zu.

Eine Sanierung in dieser Größenordnung deutet darauf hin, dass es hierbei nicht nur um kosmetische Reparaturen geht. Üblicherweise umfassen Projekte dieses Volumens die Erneuerung der Badewassertechnik, energetische Sanierungen zur Senkung der laufenden Betriebskosten sowie die Modernisierung von Lüftungsanlagen und Dachkonstruktionen. In Zeiten steigender Energiepreise ist die Effizienzsteigerung solcher Anlagen oft der entscheidende Hebel, um den Betrieb langfristig wirtschaftlich – oder zumindest defizitarm – zu gestalten.

Bedeutung für den Standort Jena

Das Freizeitbad ist für Jena weit mehr als nur ein Ort zum Planschen. Es ist ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge. Hier findet nicht nur Erholung für Familien statt, sondern auch der überlebenswichtige Schulschwimmunterricht sowie Vereinssport. Ein modernes Bad ist zudem ein weicher Standortfaktor im Wettbewerb um Fachkräfte, die bei der Wahl ihres Wohnortes auch auf die Lebensqualität und Freizeitangebote achten.

Dass nun eine so hohe Summe in die Hand genommen wird, ist auch ein Bekenntnis der Stadt und der Betreibergesellschaft zum Standort. Es signalisiert, dass man keine Schließung oder einen schleichenden Verfall riskieren möchte, sondern aktiv in die Attraktivität der Lichtstadt investiert. Viele Kommunen in Deutschland stehen aktuell vor dem Problem, dass sie ihre in die Jahre gekommenen Bäder schließen müssen, weil die Sanierungskosten die Haushalte sprengen. Jena steuert hier mit der 24-Millionen-Investition offenbar bewusst gegen diesen Trend.

Ausblick: Was kommt auf die Besucher zu?

Bei Bauvorhaben dieser Dimension müssen sich Badegäste in der Regel auf Einschränkungen einstellen. Ob und in welchem Umfang Schließzeiten notwendig werden, hängt von der genauen Taktung der Bauphasen ab. Oft versuchen Betreiber, Arbeiten in die revisionsüblichen Zeiten zu legen oder Teilbereiche offenzuhalten. Doch eine "Operation am offenen Herzen" bei laufendem Badebetrieb ist technisch und logistisch eine Herausforderung.

Das Ziel der Maßnahmen ist jedoch klar definiert: Ein modernes, energieeffizientes und attraktives Bad, das den Ansprüchen der Jenaer Bevölkerung auch in den kommenden Jahrzehnten gerecht wird. Sobald detaillierte Zeitpläne vorliegen, wird sich zeigen, wann die ersten Bagger rollen oder die ersten Fliesen fallen.

Wir bleiben an dem Thema dran und informieren Sie, sobald konkrete Details zum Zeitplan und den genauen Maßnahmen veröffentlicht werden.


Quellen:
Original, Feed
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.