Jena (11.01.2026) – In einer Zeit, in der Energieeffizienz und Kosteneinsparungen für Kommunen an oberster Stelle stehen, geht die Stadt Jena den nächsten Schritt in Richtung Smart City. Wie am Freitag bekannt wurde, setzt die Saalestadt künftig verstärkt auf eine bedarfsgerechte Nutzung städtischer Infrastruktur. Unter dem Motto „Gezielte Aktivierung statt Dauerbetrieb“ sollen technische Anlagen, die bislang pausenlos liefen, nun intelligenter gesteuert werden.
Effizienz durch moderne Sensorik
Das Prinzip ist so simpel wie effektiv: Statt Anlagen, seien es Beleuchtungssysteme, Pumpen oder Ampelschaltungen in verkehrsarmen Bereichen, stur nach Zeitplan oder im Dauerbetrieb laufen zu lassen, wird auf moderne Sensorik und digitale Vernetzung gesetzt. In Jena, einer Stadt, die durch ihre optische Industrie und Forschungseinrichtungen traditionell technikaffin ist, fällt dieser Ansatz auf fruchtbaren Boden.
Experten weisen darauf hin, dass der starre Dauerbetrieb von technischen Anlagen oft einer der größten unsichtbaren Energiefresser im kommunalen Haushalt ist. Durch die Umstellung auf eine gezielte Aktivierung – also das Einschalten von Systemen nur dann, wenn sie tatsächlich benötigt werden – lassen sich nicht nur die Stromkosten senken, sondern auch der Verschleiß der Komponenten erheblich reduzieren. Dies betrifft potenziell verschiedene Bereiche der Daseinsvorsorge, für die meist der Kommunalservice Jena (KSJ) oder die Stadtwerke verantwortlich zeichnen.
Nachhaltigkeit im Fokus
Die Maßnahme zahlt direkt auf die Klimaziele der Stadt ein. Weniger Energieverbrauch bedeutet eine Reduktion des CO2-Ausstoßes. Neben dem rein energetischen Aspekt gibt es oft auch positive Nebeneffekte für die Umwelt. So trägt beispielsweise die Reduzierung unnötiger Beleuchtungszeiten in den Nachtstunden zur Verringerung der sogenannten Lichtverschmutzung bei – ein Thema, das Naturschützer im Saaletal seit Jahren beschäftigt, um Insekten und nachtaktive Tiere im Paradiespark und den umliegenden Kernbergen zu schützen.
- Kostensenkung: Entlastung des städtischen Haushalts durch geringeren Stromverbrauch.
- Langlebigkeit: Weniger Betriebsstunden bedeuten längere Wartungsintervalle für die Technik.
- Umweltschutz: Aktiver Beitrag zum lokalen Klimaschutzplan.
Die Umstellung solcher Systeme erfolgt in der Regel schrittweise, um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und Störungen im Betriebsablauf zu vermeiden. Für die Bürgerinnen und Bürger in Jena bedeutet dies im Idealfall keine Einschränkung im Komfort, sondern lediglich das Wissen, dass die städtische Technik im Hintergrund nun mit der gleichen Präzision arbeitet, für die Jena weltweit bekannt ist.
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