Jena (09.01.2026) – Globale Verantwortung beginnt oft im lokalen Klassenzimmer. In einer Universitätsstadt wie Jena, die sich Wissenschaft und Innovation auf die Fahnen geschrieben hat, spielt die politische Bildung der nachfolgenden Generationen eine zentrale Rolle. Am Donnerstag wurde erneut auf eine bedeutende Initiative aufmerksam gemacht, die genau hier ansetzt: der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik.
Gerade in Zeiten globaler Vernetzung und komplexer geopolitischer Herausforderungen ist es für Schülerinnen und Schüler essenziell, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Der Wettbewerb, der bundesweit Beachtung findet und nun auch in den Jenaer Schulen wieder in den Fokus rückt, bietet dafür die ideale Plattform. Er lädt Kinder und Jugendliche aller Altersklassen dazu ein, sich kreativ und kritisch mit Themen der Einen Welt auseinanderzusetzen.
Kreativität für globale Themen
Das Ziel der Initiative ist es, das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu schärfen. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern um handfeste Projekte und kreative Lösungsansätze. Die Themenfelder sind weit gefächert und reichen von fairem Handel über Klimagerechtigkeit bis hin zu Frieden und Menschenrechten. Für die Jenaer Schullandschaft, die mit Einrichtungen wie dem Angergymnasium oder der Jenaplan-Schule traditionell stark in Projektarbeit engagiert ist, bietet dies eine willkommene Gelegenheit, den regulären Lehrplan aufzubrechen.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist in der Regel sehr offen gestaltet, um möglichst vielen Schulformen den Zugang zu ermöglichen:
- Alle Klassenstufen: Von der Grundschule bis zur Oberstufe und Berufsschule sind alle Schüler aufgerufen.
- Formatfreiheit: Ob Texte, Videos, Songs, Theaterstücke oder digitale Kampagnen – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
- Teamarbeit: Sowohl ganze Klassenverbände als auch kleinere Arbeitsgemeinschaften können Beiträge einreichen.
Bedeutung für Thüringen
Warum ist eine Teilnahme gerade jetzt wichtig? Experten betonen immer wieder, dass Demokratiebildung und das Verständnis für globale Zusammenhänge untrennbar miteinander verbunden sind. Durch die Auseinandersetzung mit Lebensrealitäten in anderen Teilen der Welt lernen die Schüler in Jena, ihre eigene Position zu reflektieren und Verantwortung zu übernehmen. Es geht darum, lokale Handlungsmöglichkeiten für globale Probleme zu entdecken – ganz nach dem Motto „Global denken, lokal handeln“.
Für die Schulen in Jena und dem Umland winkt bei erfolgreicher Teilnahme nicht nur bundesweite Anerkennung. Oft sind solche Wettbewerbe auch mit Preisgeldern oder Sachpreisen dotiert, die wiederum in schulische Projekte reinvestiert werden können. Doch viel wichtiger als der materielle Gewinn ist der pädagogische Mehrwert: Die Schüler erfahren Selbstwirksamkeit und merken, dass ihre Stimme und ihre Ideen Gewicht haben.
Lehrkräfte und Schulleitungen sind nun aufgerufen, die Initiative in ihre Kollegien zu tragen und die Schüler zur Teilnahme zu motivieren. In der Vergangenheit haben Thüringer Schulen bereits mehrfach bewiesen, dass sie im bundesweiten Vergleich mit innovativen Ideen punkten können. Es bleibt spannend zu sehen, welche Projekte in diesem Jahr aus der Saalestadt eingereicht werden.
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