Jena, 01.04.2026. Die in Jena ansässige Raumfahrt-Firma Jena-Optronik liefert zentrale Sensortechnik für das internationale Mondprogramm Artemis. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Branchenportals „Table.Briefings“ hervor.
- Wer: Jena-Optronik
- Was: Lieferung des Navigationskerns (strategische Sensorik)
- Projekt: Artemis-Mondmission
Thüringer Technik für die Rückkehr zum Mond
Das Raumfahrtunternehmen Jena-Optronik sichert sich laut Branchenberichten eine strategische Schlüsselrolle bei der Erkundung des Weltraums. Das Unternehmen stellt den sogenannten Navigationskern für das Artemis-Programm bereit. Dieses Programm der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA, an dem auch die europäische Weltraumorganisation ESA maßgeblich beteiligt ist, zielt darauf ab, wieder Menschen auf den Mond zu bringen und dort langfristig eine Basis aufzubauen.
Für die hochkomplexen Flugmanöver zwischen Erde und Mond ist eine exakte Positionsbestimmung im freien Raum überlebenswichtig. Genau an dieser Stelle kommt die Technologie aus Jena zum Einsatz.
Hintergrund: Jena-Optronik und der Optik-Standort
Jena-Optronik ist ein weltweit führender Entwickler für optische Instrumente und Sensoren, die in Satelliten und Raumsonden verwendet werden. Die historischen Wurzeln des Unternehmens liegen in der ehemaligen Raumfahrtabteilung von Carl Zeiss. Heute gehört die Firma in Jena-Göschwitz zum Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus.
Dass Hightech aus dem Jenaer „Optical Valley“ in internationalen Großprojekten wie Artemis zum Einsatz kommt, unterstreicht die anhaltende Bedeutung Thüringens für die globale Raumfahrtindustrie. Spezialprodukte wie die sogenannten Sternsensoren aus Jena helfen Raumschiffen bereits seit Jahrzehnten, sich im tiefen All anhand von Sternenkonstellationen hochpräzise zu orientieren.
Quelle:
Strategische Sensorik: Jena‑Optronik liefert Navigationskern für Artemis
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