Jena (09.01.2026) – Es war ein Basketball-Abend, der an den Nerven zerrte und am Ende doch für hängende Köpfe in der Sparkassen-Arena sorgte. Science City Jena musste sich am Donnerstagabend in einem hart umkämpften Duell den Rostock Seawolves geschlagen geben – und das erst nach Verlängerung. Die Zuschauer in Jena-Burgau sahen eine Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war, den Saalestädtern aber das glücklichere Ende verwehrte.
Kampf auf Augenhöhe
Duelle zwischen Jena und den Gästen von der Ostsee haben oft einen besonderen Charakter, und auch diese Begegnung in der BBL enttäuschte die Erwartungen an die Intensität nicht. Von der ersten Minute an schenkten sich beide Teams nichts. Während Science City versuchte, den Heimvorteil zu nutzen und das Spiel schnell zu machen, hielten die Rostocker physisch stark dagegen. Über die reguläre Spielzeit hinweg gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich entscheidend abzusetzen. Immer wieder wechselte die Führung, und die Fans in der Arena trieben ihr Team lautstark nach vorne.
Dass es nach vier Vierteln keinen Sieger gab, war fast folgerichtig für den Spielverlauf. Beide Defensivreihen arbeiteten hochkonzentriert, was in den Schlusssekunden der regulären Spielzeit zu einem nervenaufreibenden Schlagabtausch führte, der schließlich in der Overtime mündete.
Die Kraft reichte nicht
In der Verlängerung zeigte sich dann jedoch das Quäntchen mehr Abgeklärtheit auf Seiten der Gäste. Solche Zusatzminuten sind nicht nur eine Frage der physischen Kondition, sondern vor allem der mentalen Stärke. Science City kämpfte bis zum Umfallen, doch in den entscheidenden Momenten fielen die Würfe der Rostocker etwas sicherer, oder ein Rebound landete in den Händen der Gäste. Die Enttäuschung nach der Schlusssirene war bei Spielern und Fans spürbar groß. Eine Niederlage nach Verlängerung schmerzt doppelt, da der Sieg so greifbar nahe war.
Blick auf die Tabelle
Für die Jenaer Basketballer bedeutet dieser Ausgang einen Dämpfer in der laufenden Saison. Gerade in Heimspielen sind Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze essenziell. Die Mannschaft muss nun schnell regenerieren, denn der Spielplan in der Bundesliga lässt wenig Raum für langes Hadern. Es gilt, die positiven Aspekte – den Kampfgeist und das Erreichen der Verlängerung gegen einen starken Gegner – mitzunehmen und die Fehler in der Crunchtime zu analysieren.
Die nächsten Tage werden zeigen, wie schnell das Team diese bittere Pille verdauen kann. Die Unterstützung der Jenaer Fans ist der Mannschaft sicher, doch der Druck, im nächsten Spiel wieder zu punkten, ist durch diesen knappen Verlust am Donnerstagabend sicher nicht kleiner geworden.
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