Ungebrochene Solidarität: Erneute Demonstration für den Iran in Jena

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erneuter Protest: In Jena gingen am Wochenende wieder Menschen auf die Straße, um Solidarität mit der Bevölkerung im Iran zu zeigen.
  • Dauerhaftes Engagement: Auch Jahre nach Beginn der Protestwelle reißt die Unterstützung in der Saalestadt nicht ab.
  • Zentrale Forderung: Im Fokus stehen weiterhin Menschenrechte und der Ruf nach Freiheit.

Jena (18.01.2026) – Die Bilder aus dem Iran mögen in den großen Weltnachrichten derzeit seltener auftauchen, doch in Jena ist das Schicksal der Menschen dort nicht vergessen. Wie die Ostthüringer Zeitung berichtete, versammelten sich am Wochenende erneut Bürgerinnen und Bürger in der Saalestadt, um ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.

Ein Zeichen gegen das Vergessen

Es ist nicht das erste Mal, dass der Holzmarkt oder das Stadtzentrum von Jena zur Bühne für den Freiheitskampf im Nahen Osten werden. Die erneute Demonstration macht deutlich: Für viele Jenaer, insbesondere für die iranische Community und ihre Unterstützer, ist das Thema weiterhin von brennender Aktualität. Bei der Kundgebung wurde erneut auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung der Opposition im Iran aufmerksam gemacht.

Gerade in Universitätsstädten wie Jena, wo viele internationale Studierende und Wissenschaftler leben, ist die Betroffenheit oft greifbar. Demonstrationen wie diese dienen nicht nur als politisches Signal an die Machthaber in Teheran, sondern vor allem als moralische Stütze für diejenigen, die fernab ihrer Heimat um Angehörige bangen oder selbst ins Exil gezwungen wurden.

Hintergrund: Warum der Protest wichtig bleibt

Die Protestbewegung, die ursprünglich durch den Tod von Mahsa Amini im September 2022 unter dem Slogan „Frau, Leben, Freiheit“ weltweit entflammte, hat sich über die Jahre gewandelt. Doch die Kernforderungen nach Selbstbestimmung, dem Ende staatlicher Willkür und der Gleichberechtigung von Frauen bestehen unvermindert fort.

Dass auch im Jahr 2026 in Thüringen noch demonstriert wird, zeigt die Ausdauer der Zivilgesellschaft. Experten betonen immer wieder, wie wichtig diese beständige Aufmerksamkeit ist. Regimes setzen oft darauf, dass die Weltöffentlichkeit das Interesse verliert und zur Tagesordnung übergeht. Lokale Aktionen in Städten wie Jena wirken dem entgegen, indem sie das Thema im öffentlichen Diskurs halten.

Jenaer Zivilgesellschaft zeigt Haltung

Jena hat sich in der Vergangenheit oft als Stadt positioniert, in der politische Teilhabe und Demonstrationskultur großgeschrieben werden – sei es gegen Rechtsextremismus oder für internationale Solidarität. Die friedliche Zusammenkunft am Wochenende reiht sich in diese Tradition ein. Sie bietet Raum für Trauer, aber auch für die Hoffnung auf Veränderung.

Für die Teilnehmer steht fest: Solange die Situation im Iran sich nicht grundlegend ändert, werden auch die Stimmen in Jena nicht verstummen.

Wir berichten weiter über das Demonstrationsgeschehen und die Reaktionen in der Region.


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