- Was: Informationstag zu seltenen Erkrankungen
- Wann: Samstag, 28. Februar 2026, 10:00 bis 15:00 Uhr
- Wo: StadtLab am Markt, Jena
- Veranstalter: Zentrum für Seltene Erkrankungen am Universitätsklinikum Jena (UKJ)
- Extras: Kreativbetreuung für Kinder vor Ort
Jena, 23. Februar 2026 – Wenn medizinische Symptome Rätsel aufgeben und eine klare Diagnose über Jahre hinweg auf sich warten lässt, beginnt für viele Patienten ein zermürbender Leidensweg. Um Aufklärung, Orientierung und Unterstützung zu bieten, veranstaltet das Universitätsklinikum Jena (UKJ) anlässlich des internationalen Tages der seltenen Erkrankungen am kommenden Samstag, den 28. Februar 2026, einen umfassenden Informationstag. Veranstaltungsort ist das zentral gelegene StadtLab direkt am Jenaer Marktplatz.
Expertenwissen und direkter Austausch
Von 10 bis 15 Uhr verwandelt sich das StadtLab in ein offenes Forum für Medizin und Selbsthilfe. Das Zentrum für Seltene Erkrankungen des UKJ informiert vor Ort detailliert über die oft verschlungenen Wege zur richtigen Diagnose und geeigneten Behandlungskonzepten. In speziellen Gesprächsrunden und an diversen Infoständen geben medizinische Fachleute tiefgehende Einblicke in moderne Diagnostikverfahren und aktuelle Therapien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf den zahlreichen Unterstützungsangeboten, die den Alltag der Patienten erleichtern sollen.
Neben den klinischen Experten stellen zudem verschiedene Selbsthilfe- und Beratungsstellen ihre essenzielle Arbeit vor. Für Familien ist die Teilnahme besonders unkompliziert gestaltet: Während sich die Erwachsenen in Ruhe informieren und austauschen, wird für die jüngsten Besucher parallel eine professionelle Kreativbetreuung angeboten. So soll Betroffenen und ihren Angehörigen in entspannter Atmosphäre ausreichend Raum für persönliche Fragen gegeben werden.
Das Universitätsklinikum als überregionaler Anker
Eine Krankheit gilt in der Medizin als selten, wenn nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. Zwar ist die einzelne Erkrankung rar, doch in ihrer Gesamtheit betreffen die schätzungsweise 6.000 bis 8.000 bekannten seltenen Krankheiten allein in Deutschland rund vier Millionen Menschen. Hausarztpraxen stoßen bei den oft sehr spezifischen und komplexen Krankheitsbildern verständlicherweise oft an ihre Grenzen.
Genau hier setzt das Universitätsklinikum Jena an. Als größter Maximalversorger des Bundeslandes betreibt das UKJ das einzige spezialisierte Zentrum für Seltene Erkrankungen in ganz Thüringen. Die dortigen Spezialisten bündeln interdisziplinäres Fachwissen aus verschiedensten medizinischen Fachbereichen. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, Patienten, die oft eine jahrelange Arzt-Odyssee hinter sich haben, schneller zu einer gesicherten Diagnose und einer optimal koordinierten Therapie zu verhelfen.
Das StadtLab als idealer Ort für Begegnungen
Die Wahl des Veranstaltungsortes kommt nicht von ungefähr. Das StadtLab am historischen Marktplatz im Herzen von Jena hat sich in der jüngeren Vergangenheit als wichtiger Knotenpunkt für den zivilgesellschaftlichen Austausch etabliert. Umgeben von historischen Gebäuden und hervorragend an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, senkt der Ort die Hemmschwelle für Interessierte erheblich. Anstatt den Weg in eine hochtechnisierte Klinikumgebung antreten zu müssen, können Bürgerinnen und Bürger hier mitten im städtischen Leben unkompliziert in den Dialog mit der Spitzenmedizin treten.
Fazit und Ausblick: Hilfe, die ankommt
Der Infotag am 28. Februar ist ein wichtiger Schritt, um das Thema der seltenen Erkrankungen stärker in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu rücken. Er bietet Betroffenen nicht nur handfeste medizinische Orientierung, sondern auch die wertvolle Erkenntnis, mit ihren Sorgen nicht allein zu sein. Durch die enge Vernetzung von Expertenwissen und lokaler Selbsthilfe entsteht in Jena ein starkes medizinisches Netz, das Patienten nachhaltig auffängt.
Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern am kommenden Samstag aufschlussreiche Gespräche, neue Kontakte und wertvolle Erkenntnisse für ihren individuellen Gesundheitsweg.
Quelle:
Infotag zu seltenen Erkrankungen im StadtLab
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.