Das Wichtigste in Kürze
- Ereignis: Ankunft eines Hilfstransports in Brovary (Ukraine)
- Beteiligte Städte: Jena, Erlangen (Dreieckspartnerschaft)
- Ladung: Reha-Betten und Nachttische für das zentrale Klinikum
- Förderung: Durch die GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
- Ausblick: Weitere Lieferungen und Minibusse folgen im März
Jena/Brovary (13.02.2026) – In Zeiten anhaltender Krisen sind es oft die direkten kommunalen Verbindungen, die schnelle und unbürokratische Hilfe ermöglichen. Ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität hat nun die ukrainische Stadt Brovary erreicht. Wie am heutigen Freitag bestätigt wurde, ist ein gemeinsamer Hilfstransport, organisiert von den Partnerstädten Jena und Erlangen, sicher an seinem Bestimmungsort eingetroffen.
Medizinische Hilfe für das zentrale Klinikum
Der Schwerpunkt dieser Lieferung lag auf der medizinischen Versorgung, einem Sektor, der in der Ukraine nach wie vor unter enormem Druck steht. Konkret umfasste der Transport Reha-Betten und Nachttische, die für das zentrale Klinikum in Brovary bestimmt sind. Die Ausstattung soll helfen, die Patientenversorgung vor Ort zu verbessern und das medizinische Personal zu entlasten.
Die Reaktion aus der Partnerstadt ließ nicht lange auf sich warten. Brovarys Bürgermeister Igor Sapozhko bestätigte den Eingang der Güter und veröffentlichte Bilder der Lieferung auf Facebook. Er sprach den deutschen Partnerkommunen seinen Dank für die anhaltende Unterstützung und die gelebte Solidarität aus. Für Jena ist dies ein weiterer Baustein in der seit Jahren intensiv gepflegten Beziehung zur ukrainischen Partnerstadt.
Starke Partner: Die Dreieckskooperation und die GIZ
Dass dieser Transport zustande kam, ist einer besonderen Konstellation zu verdanken: der Dreieckspartnerschaft zwischen Jena, Erlangen und Brovary. Diese Kooperation ermöglicht es den deutschen Städten, Ressourcen zu bündeln und Logistikketten effizienter zu gestalten. Anstatt dass jede Kommune einzeln agiert, organisierten Jena und Erlangen den Weitertransport der Güter gemeinsam, was nicht nur Kosten spart, sondern auch die Abstimmung mit der ukrainischen Seite erleichtert.
Finanziell und organisatorisch wird das Projekt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) massiv unterstützt. Die Hilfspakete sind Teil des Programms „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes und Wiederaufbau in kommunalen Partnerschaften mit der Ukraine“. Dieses Programm zielt darauf ab, ukrainische Kommunen widerstandsfähiger zu machen und die öffentliche Daseinsvorsorge zu sichern. Sowohl Jena als auch Erlangen erhalten im Rahmen dieser Initiative jeweils ein Paket mit Reha-Ausstattung sowie einen Minibus, der speziell mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet ist, um an Brovary weitergegeben zu werden.
Ausblick: Nächste Lieferungen stehen bereits fest
Mit der Ankunft des heutigen Transports ist die Hilfsaktion jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Logistik für die kommenden Wochen läuft bereits auf Hochtouren. Ein zweiter Teil der Reha-Ausstattung wird voraussichtlich im März ausgeliefert und ebenfalls auf den Weg nach Brovary gebracht.
Auch im Bereich der Mobilität wird nachgerüstet: Die angekündigten Minibusse mit Rollstuhlrampen sollen in den kommenden Wochen zunächst in Jena eintreffen. Nach der entsprechenden Aufbereitung und logistischen Vorbereitung werden auch diese Fahrzeuge ihre Reise in die Ukraine antreten, um dort die Mobilität von eingeschränkten Personen zu gewährleisten. Die Stadt Jena beweist damit einmal mehr, dass die Solidaritätspartnerschaft mit Brovary keine leere Worthülse ist, sondern aus konkreten, lebensverbessernden Maßnahmen besteht.
Wir bleiben an diesem Thema dran und werden berichten, sobald die nächsten Hilfsgüter ihren Weg antreten.
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