Große Sorge um FCC-Legende: Heiko Weber an Krebs erkrankt – Spendenaktion gestartet

Das Wichtigste in Kürze

  • Diagnose: Der 60-jährige Heiko Weber ist schwer an Krebs erkrankt.
  • Karriere: Weber ist eine Identifikationsfigur des FC Carl Zeiss Jena (Spieler, Trainer, NLZ-Leiter) und trainierte zuletzt den ZFC Meuselwitz.
  • Solidarität: Der Verein hat seine volle Unterstützung zugesichert.
  • Hilfe: Eine Online-Spendenaktion auf „GoFundMe“ hat bereits Tausende Euro für die Behandlung und Unterstützung gesammelt.

Jena (14.02.2026) – Es sind Nachrichten, die den Sport zur absoluten Nebensache machen und die Fußball-Community in Thüringen und darüber hinaus tief treffen. Heiko Weber, eine der prägendsten Figuren des FC Carl Zeiss Jena in den vergangenen Jahrzehnten, ist schwer an Krebs erkrankt.

Wie am heutigen Samstag bekannt wurde, muss sich der 60-jährige Fußballlehrer dem wohl schwersten Kampf seines Lebens stellen. Der FC Carl Zeiss Jena, Webers langjähriger Herzensverein, reagierte bestürzt, aber kämpferisch auf die Diagnose und sicherte seinem ehemaligen Schützling und Mitarbeiter jegliche Unterstützung zu.

Ein Leben für Blau-Gelb-Weiß

Um die Tragweite dieser Nachricht für die Jenaer Sportwelt zu verstehen, muss man auf Webers Vita blicken. Er ist nicht nur ein ehemaliger Angestellter, er ist ein Stück Vereinsgeschichte. In den 1980er und 90er Jahren ging er als Stürmer für den FCC auf Torejagd, erlebte die großen Europapokal-Abende noch aktiv mit und blieb dem Verein auch nach der Wende treu.

Später wechselte er die Seiten – vom Platz auf die Trainerbank und in die Geschäftsstelle. Weber fungierte als Cheftrainer, rettete den Verein in schwierigen Zeiten, arbeitete als Sportlicher Leiter und prägte als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) kommende Generationen von Fußballern im Ernst-Abbe-Sportfeld. Seine direkte, ehrliche Art machte ihn bei den Fans beliebt; er gilt als einer, der das „Jenaer Gen“ in sich trägt.

Welle der Hilfsbereitschaft rollt an

Die Nachricht von der schweren Erkrankung löste sofort eine Welle der Anteilnahme aus. Nicht nur in Jena, auch in Cottbus, wo Weber einst im Nachwuchsbereich und kurzzeitig als Interimstrainer in der Bundesliga tätig war, sowie beim ZFC Meuselwitz, seiner letzten Trainerstation in der Regionalliga Nordost, ist die Betroffenheit groß.

Doch es bleibt nicht bei bloßen Worten. Um Heiko Weber und seine Familie in dieser existenziellen Situation zu entlasten, wurde eine Spendenaktion auf der Plattform „GoFundMe“ ins Leben gerufen. Das ursprüngliche Ziel von 15.000 Euro scheint angesichts der enormen Resonanz nur eine Zwischenstation zu sein. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Diagnose kamen mehrere tausend Euro zusammen – ein starkes Zeichen dafür, dass der Fußball in den Farben getrennt, aber in der Sache vereint steht.

Solidarität über Vereinsgrenzen hinweg

Krebserkrankungen im Profisport rücken immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit und zeigen, wie fragil das Leben auch für scheinbar unverwüstliche Sportler ist. Fälle wie dieser führen oft dazu, dass alte Rivalitäten ruhen. Fans verschiedener Lager, ehemalige Weggefährten und Spieler haben bereits ihre Genesungswünsche übermittelt.

Für den FC Carl Zeiss Jena steht fest: Man lässt einen der Seinen nicht allein. Der Verein kündigte an, die Situation eng zu begleiten. Auch wenn Weber zuletzt an der Seitenlinie des ZFC Meuselwitz stand, bleibt seine Verbindung ins Paradies unauflösbar.

So können Fans helfen

Wer Heiko Weber in seinem Kampf gegen die Krankheit unterstützen möchte, kann dies über die offizielle Spendenkampagne tun. Die gesammelten Gelder sollen dazu dienen, die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten und finanzielle Sorgen in dieser schweren Zeit abzufedern. Links zur Aktion werden derzeit über die sozialen Kanäle der beteiligten Vereine und Fan-Gruppierungen geteilt.

Die gesamte Redaktion wünscht Heiko Weber viel Kraft, Ausdauer und eine vollständige Genesung. Wir werden weiter über die Anteilnahme und Aktionen der Fanszene berichten.


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Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.