FC Carl Zeiss Jena: Harald Irmscher feiert 80. Geburtstag – Eine Legende der „Fiat-Elf“

Auf einen Blick: Harald Irmscher

  • Anlass: 80. Geburtstag
  • Datum: 18. Februar 2026
  • Vereine: BSG Motor Zwickau, FC Carl Zeiss Jena
  • Status: Vereinslegende, ehemaliger DDR-Nationalspieler
  • Besonderheit: Verbunden mit der legendären Jenaer „Fiat-Elf“

Jena. Es ist ein Datum, das in den Kalendern vieler Fans des FC Carl Zeiss Jena rot angestrichen ist. Am heutigen Mittwoch, den 18. Februar 2026, feiert eine der prägendsten Figuren der Vereinsgeschichte einen runden Geburtstag: Harald Irmscher wird 80 Jahre alt. Der Jubilar steht wie kaum ein anderer für die technisch versierte, elegante Spielweise, die den Jenaer Fußball in den 1970er Jahren und darüber hinaus bekannt machte.

Ein eleganter Stratege feiert Jubiläum

Wer an die großen Zeiten des DDR-Fußballs zurückdenkt, kommt an dem Namen Harald Irmscher nicht vorbei. Er galt nicht als der Mann für das Grobe, sondern als der Feingeist im Mittelfeld. Seine Ballbehandlung, seine Übersicht und seine Fähigkeit, das Spiel zu lesen, machten ihn zu einem der besten Techniker seiner Zeit. Nun blickt er auf acht Jahrzehnte zurück – ein Leben, das untrennbar mit dem runden Leder und der Stadt Jena verbunden ist.

Der MDR würdigte den Jubilar anlässlich seines Ehrentages mit einem Porträt, das die Stationen einer beeindruckenden Karriere nachzeichnet. Dabei wird deutlich: Irmscher ist mehr als nur ein ehemaliger Spieler; er ist ein Stück Identität des Thüringer Fußballs.

Von Zwickau ins Paradies: Ein Wechsel für die Geschichtsbücher

Seine fußballerischen Wurzeln hatte Irmscher zunächst in Westsachsen. Über die BSG Motor Zwickau empfahl er sich für höhere Aufgaben. Der entscheidende Schritt erfolgte im Jahr 1968, als er den Wechsel zum FC Carl Zeiss Jena vollzog. Es war eine Zeit, in der sich Jena anschickte, zur absoluten Spitzenmannschaft der DDR-Oberliga zu reifen.

Im Ernst-Abbe-Sportfeld fand Irmscher seine sportliche Heimat. Hier reifte er zum unumstrittenen Führungsspieler und Nationalspieler. Seine Präsenz auf dem Platz trug maßgeblich dazu bei, dass der FCC in dieser Epoche nationale Titel sammelte und auch auf europäischer Bühne für Furore sorgte. Für viele Zeitzeugen bleibt sein Wechsel nach Jena einer der wichtigsten Transfers in der Historie des Clubs.

Der Mythos der „Fiat-Elf“

Besonders eng verknüpft ist der Name Harald Irmscher mit dem Begriff der „Fiat-Elf“. Diese Bezeichnung lässt die Herzen der Jenaer Fans noch heute höherschlagen und steht synonym für die wohl erfolgreichste Ära des Vereins, die in den großen Europapokalabenden gipfelte. Auch wenn Irmscher in den späten Jahren dieser Ära bereits in den Trainerstab wechselte, bleibt er als Architekt des Erfolgs – ob auf dem Rasen oder an der Seitenlinie – unvergessen.

Die „Fiat-Elf“ ist in Jena mehr als nur eine Mannschaftsaufstellung; sie ist ein kulturelles Erbe der Stadt. Dass Irmscher heute, an seinem 80. Geburtstag, explizit als Legende aus diesem Kreis geehrt wird, unterstreicht seinen Stellenwert. Er verkörpert die Werte jener Zeit: Zusammenhalt, technischer Anspruch und der Wille, auch gegen internationale Großmächte zu bestehen.

Ein Vorbild für Generationen

Auch mit 80 Jahren bleibt Harald Irmscher ein fester Bestandteil der Jenaer Sportfamilie. Für jüngere Generationen ist er der lebende Beweis dafür, was mit Talent und Hingabe im Ernst-Abbe-Sportfeld möglich ist. Sein runder Geburtstag ist nicht nur ein privates Fest, sondern ein Moment, in dem die Stadt Jena und ihre Fußballanhänger innehalten, um „Danke“ zu sagen.

Der FC Carl Zeiss Jena und seine Fans gratulieren einer wahren Lichtgestalt. Alles Gute zum 80. Geburtstag, Harald Irmscher!


Quelle:

Harald Irmscher – eine Legende aus der Jenaer „Fiat-Elf“ | MDR.DE


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