Glatteis und Polizeieinsätze: Winterdienst verunfallt und Explosion in Eisenberg

Kurz & Knapp: Das Wichtigste im Überblick

  • Unfallursache Glätte: In Stadtroda und Kleineutersdorf kam es zu wetterbedingten Verkehrsunfällen.
  • Betroffene: Selbst ein Fahrzeug des Winterdienstes war betroffen und rutschte in einen Zaun.
  • Weitere Vorfälle: In Eisenberg kam es zu einer Hausexplosion, in Hermsdorf zu Vandalismus an Schulen.
  • Warnung: Die Polizei mahnt weiterhin zu vorsichtiger Fahrweise bei den aktuellen Witterungsbedingungen.

Jena/Saale-Holzland-Kreis. Der Winter hat die Region weiterhin fest im Griff, und die Auswirkungen sind auf den Straßen deutlich zu spüren. Am heutigen Freitag, den 30. Januar 2026, blickt die Polizei auf ereignisreiche Tage zurück, die nicht nur von witterungsbedingten Verkehrsunfällen, sondern auch von schwerwiegenden Vorfällen in Eisenberg und Hermsdorf geprägt waren. Insbesondere die tückische Glätte sorgte für gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

Wenn selbst der Winterdienst rutscht

Dass die aktuellen Straßenverhältnisse selbst für Profis eine Herausforderung darstellen, zeigte ein Vorfall in Stadtroda. Ein Mitarbeiter eines Winterdienstes befuhr die Dornaer Straße, um eben jene Glätte zu bekämpfen, die ihm kurz darauf zum Verhängnis wurde. Trotz einer nach Angaben der Polizei vorsichtigen Fahrweise verlor der Fahrer die Kontrolle über das schwere Räumfahrzeug. Der Wagen geriet ins Rutschen, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Gartenzaun sowie einem Telefonmast. Glücklicherweise blieb es bei Sachschäden; die Eigentümer wurden umgehend informiert.

Auch in Kleineutersdorf zeigte sich die Gefahr der überfrierenden Nässe. Ein 19-jähriger Autofahrer, der am Montagmorgen in Richtung Bundesstraße unterwegs war, konnte seinen Wagen auf der glatten Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig kontrollieren, was zu einer Kollision führte. Diese Vorfälle unterstreichen die Mahnung der Verkehrsbehörden: Selbst mit Winterreifen und angepasster Geschwindigkeit bleibt bei Glatteis ein Restrisiko bestehen. Autofahrer werden gebeten, besonders in den frühen Morgenstunden und in schattigen Waldgebieten extrem wachsam zu sein.

Explosion in Eisenberg und Vandalismus in Hermsdorf

Abseits des Straßengeschehens hielten weitere Delikte die Beamten im Saale-Holzland-Kreis in Atem. Besonders gravierend war ein Vorfall am Donnerstagnachmittag in Eisenberg. Dort kam es in einem Wohnhaus zu einer Explosion. Ein 81-jähriger Bewohner war involviert; die genauen Hintergründe und die Schwere der Schäden sind derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Solche Ereignisse stellen auch für die Rettungskräfte eine enorme Herausforderung dar.

In Hermsdorf hingegen beschäftigt die Polizei blinde Zerstörungswut. An einer Realschule wurde eine Sachbeschädigung gemeldet, während in einer anderen Schule Unbekannte auf einer Toilette zündelten. Das mutmaßliche Spiel mit dem Feuer auf der Schülertoilette hätte verheerende Folgen haben können, blieb aber glücklicherweise frühzeitig entdeckt.

Gewalt und Betrug in der Region

Die Polizeimeldungen der Woche umfassen zudem einen körperlichen Angriff in Kahla, bei dem ein 21-Jähriger am Sportplatz von einer Gruppe attackiert und verletzt wurde. In Eisenberg musste zudem ein 69-jähriger Mann eine bittere Lektion in Sachen Cyberkriminalität lernen: Ein Trojaner auf seinem Computer führte zu einem finanziellen Verlust.

Fazit: Die Woche im Saale-Holzland-Kreis war geprägt von einer Mischung aus winterlichen Gefahren und kriminellen Aktivitäten. Während gegen das Wetter nur Vorsicht hilft, bittet die Polizei bei den Straftaten – insbesondere bei den Vorfällen in Hermsdorf und Kahla – um aufmerksame Zeugen.


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