- Großprojekt: In Jena soll der größte Indoor-Spielplatz Thüringens entstehen – eine Neuauflage des bekannten "Gaudiparks".
- Zeitplan wackelt: Die ursprünglich anvisierte Eröffnung kann laut aktuellen Berichten nicht gehalten werden.
- Lücke im Freizeitangebot: Familien warten sehnsüchtig auf eine wetterunabhängige Alternative im Saaletal.
Jena (14.01.2026) – Es ist eine Nachricht, die bei vielen Eltern in Jena und dem Umland für gemischte Gefühle sorgen dürfte. Einerseits steigt die Vorfreude auf das, was da kommen soll: Thüringens größter Indoor-Spielplatz. Andererseits wird die Geduld der Familien weiter auf die Probe gestellt. Wie der MDR berichtet, kommt es beim geplanten Großprojekt "Gaudipark" zu Verzögerungen. Gerade jetzt, mitten im grauen Januar, wo Bewegungsangebote für Kinder rar gesät sind, wiegt diese Nachricht schwer.
Ein Comeback der Superlative geplant
Der Name "Gaudipark" weckt bei vielen Jenaern Erinnerungen. Bereits in der Vergangenheit gab es unter diesem Namen eine Anlaufstelle für tobewütige Kinder, damals im Burgaupark. Die neuen Pläne zielen jedoch auf ganz andere Dimensionen ab. Um den Titel "Größter Indoor-Spielplatz Thüringens" zu tragen, muss das Projekt einiges bieten, um Konkurrenten in Erfurt oder Gera auszustechen.
Branchenüblich bedeutet ein solches Prädikat eine riesige Quadratmeterzahl an Kletterlandschaften, Trampolin-Areale, Ninja-Warrior-Parcours und separate Bereiche für Kleinkinder. Solche modernen Spielwelten sind längst nicht mehr nur bloße Hallen mit Rutschen, sondern ausgefeilte Erlebniszentren mit Gastronomie und Event-Räumen für Kindergeburtstage. Für den Standort Jena wäre eine solche Attraktion ein enormer Gewinn, da Familien für vergleichbare Angebote oft weite Fahrtwege in Kauf nehmen müssen.
Warum hakt es im Zeitplan?
Großprojekte dieser Art sind komplex. Laut den aktuellen Informationen gibt es Hürden, die den Zeitplan nach hinten schieben. Ob es sich dabei um baurechtliche Genehmigungsverfahren, Lieferengpässe bei den spezialisierten Spielgeräten oder Anforderungen an den Brandschutz handelt, ist bei Bauvorhaben dieser Größenordnung oft der Knackpunkt. Die Umwandlung von Bestandsimmobilien oder der Neubau solcher Hallen erfordert strenge Sicherheitsvorkehrungen – schließlich sollen hier hunderte Kinder gleichzeitig sicher toben können.
Die Verzögerung ist besonders bitter, da der Bedarf in der Saalestadt offensichtlich ist. Jena wirbt gern mit seiner Familienfreundlichkeit, doch gerade im Wintersemester fehlen oft wetterfeste Optionen, die über Museen oder das Schwimmbad hinausgehen. Ein Indoor-Spielplatz dieser Kategorie würde nicht nur Jenaer Familien entlasten, sondern auch Besucher aus dem Saale-Holzland-Kreis und Weimar anziehen und somit die lokale Wirtschaft stärken.
Hoffnung auf baldige Klärung
Wann genau die ersten Kinder die Socken anziehen und die Klettergerüste stürmen dürfen, bleibt vorerst abzuwarten. Die Projektverantwortlichen arbeiten unter Hochdruck daran, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Bis dahin müssen Eltern wohl oder übel weiterhin Kreativität beweisen, um den Bewegungsdrang des Nachwuchses an verregneten Wintertagen zu stillen.
Wir bleiben an dem Thema dran und informieren Sie, sobald ein konkreter neuer Eröffnungstermin feststeht.
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