Großsanierung in Jena: Freizeitbad GalaxSea schließt für 18 Monate

  • Ort: Freizeitbad GalaxSea, Jena-Winzerla
  • Baustart: 2. Juni 2026
  • Dauer: Voraussichtlich bis Ende 2027
  • Investition: Rund 24,4 Millionen Euro
  • Besonderheit: Komplette Schließung während der Arbeiten

Jena. Eine Ära geht vorüber – zumindest vorübergehend. Nach einem Vierteljahrhundert Badebetrieb steht dem beliebten Jenaer Freizeitbad "GalaxSea" die größte Zäsur seiner Geschichte bevor. Ab Sommer 2026 bleiben die Becken trocken.

24 Millionen Euro für die Zukunft des Badens

Es ist eine Nachricht, die viele Familien und Sportbegeisterte in der Saalestadt aufhorchen lässt: Das "GalaxSea" wird ab dem 2. Juni 2026 komplett geschlossen. Der Grund ist jedoch ein positiver, denn die Stadtwerke Jena investieren massiv in den Erhalt und die Modernisierung der Einrichtung. Der Aufsichtsrat gab bereits im Dezember 2025 grünes Licht für das ambitionierte Projekt, das ein Investitionsvolumen von knapp 24,4 Millionen Euro umfasst.

Die Planungen laufen auf Hochtouren und sollen bis zum Frühjahr abgeschlossen sein. Bevor jedoch die Bagger anrollen, dürfen sich die Jenaer noch einmal verabschieden: Für den 1. Juni 2026 ist eine große Abschiedsparty geplant, bevor am darauffolgenden Tag der Startschuss für die Bauarbeiten fällt. Das Ziel ist sportlich: Bis Ende 2027 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein und das Bad in neuem Glanz erstrahlen.

Warum die Sanierung unumgänglich ist

Rund 25 Jahre nach der Eröffnung sind viele technische Anlagen am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Wer ein modernes Schwimmbad betreibt, weiß: Die Technik im Hintergrund ist das Herzstück, und genau hier setzen die Stadtwerke an. Im Fokus stehen die Energie- und Gebäudetechnik sowie die Lüftungs- und Wasseraufbereitungsanlagen. In Zeiten steigender Energiepreise und Klimaschutzvorgaben ist die geplante Senkung des Energieverbrauchs nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch notwendig, um die enormen Betriebskosten eines solchen Erlebnisbades langfristig stabil zu halten.

Doch die Besucher dürfen sich nicht nur auf unsichtbare technische Verbesserungen freuen. Ein wesentlicher Teil des Budgets fließt in die Attraktivität des Bades. Geplant sind eine neue Indoor-Erlebniswelt für Kinder, ein moderner Wasserspielplatz und – als besonderes Highlight für Jugendliche und Junggebliebene – ein Sprungcenter. Auch das Thema Inklusion wird großgeschrieben: Die Barrierefreiheit soll im gesamten Komplex deutlich verbessert werden, um allen Bevölkerungsgruppen den Zugang zum Badespaß zu ermöglichen.

Herausforderung für Schwimmer und Stadtteil

Mit rund 253.000 Besuchern im vergangenen Jahr gehört das Bad im Stadtteil Winzerla zu den besucherstärksten Freizeiteinrichtungen Jenas. Die rund eineinhalbjährige Schließung wird zweifellos eine Lücke in die Jenaer Freizeitlandschaft reißen. Für Schulschwimmen, Vereine und private Badegäste bedeutet dies, dass sie auf andere Einrichtungen ausweichen oder sich in Geduld üben müssen. Dennoch überwiegt die Perspektive: Ohne diese Investition wäre der langfristige Betrieb des Bades gefährdet gewesen. Jena sichert sich mit diesem Schritt ein modernes, energieeffizientes und familienfreundliches Bad für die nächsten Jahrzehnte.

Wir halten Sie über den Baufortschritt und Details zur großen Abschiedsparty auf dem Laufenden.


Quellen:
Original
Transparenz-Hinweis: Dieser Artikel wurde automatisiert erstellt, redaktionell geprüft und mit KI-Unterstützung erweitert.