- Investitionsvolumen: Rund 24,4 Millionen Euro
- Zeitraum: Baubeginn im Juni 2026, geplantes Ende 2027
- Betrieb: Komplettschließung während der Bauarbeiten
- Neuerungen: Indoor-Erlebniswelt, Sprungcenter, Wasserspielplatz
Jena (30.01.2026) – Es ist eine Nachricht, die bei Wasserratten und Familien in Jena gleichermaßen für Vorfreude auf die Zukunft, aber auch für Wehmut ob der bevorstehenden Entbehrungen sorgen dürfte. Das stadtbekannte Freizeitbad "Galaxsea" im Stadtteil Winzerla steht vor der größten Zäsur seiner 25-jährigen Geschichte. Wie nun bekannt wurde, investieren die Stadtwerke Jena rund 24,4 Millionen Euro in eine Kernsanierung des Objekts.
Technik-Update und neue Attraktionen
Nach einem Vierteljahrhundert Dauerbetrieb hat der Zahn der Zeit an der Einrichtung genagt. Im Fokus der massiven Baumaßnahmen steht vor allem die Technik, die für den Besucher oft unsichtbar, aber für den Betrieb essenziell ist. Die Stadtwerke planen eine umfassende Modernisierung der Energie- und Gebäudetechnik. Auch die Lüftungs- und Wasseraufbereitungsanlagen werden erneuert. Ziel ist es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, um die Betriebskosten in Zeiten steigender Energiepreise langfristig stabil und das Bad wirtschaftlich zu halten.
Doch auch für die Besucher wird sich das Gesicht des "Galaxsea" wandeln. Die Pläne sehen vor, die Barrierefreiheit im gesamten Bad deutlich zu verbessern. Zudem soll die Attraktivität durch neue Freizeitangebote gesteigert werden. Geplant sind unter anderem eine Indoor-Erlebniswelt speziell für Kinder, ein neuer Wasserspielplatz sowie ein modernes Sprungcenter, das besonders jugendliche Besucher ansprechen soll.
Lange Schließzeit für Schwimmer und Saunagänger
Wo gehobelt wird, fallen Späne – und im Falle des "Galaxsea" bedeutet dies eine lange Durststrecke für die Jenaer Bevölkerung. Mit dem Start der Bauarbeiten Anfang Juni 2026 wird das komplette Bad für den Besucherverkehr geschlossen. Die Bauzeit wird auf etwa eineinhalb Jahre veranschlagt, sodass mit einer Wiedereröffnung voraussichtlich erst Ende 2027 zu rechnen ist.
Diese Maßnahme trifft die Stadt durchaus hart, immerhin zählte das Bad inklusive seines großen Sauna- und Wellnessbereichs im vergangenen Jahr rund 253.000 Besucher. Für Schwimmsportler, Schulsport und Erholungssuchende müssen nun für die kommenden 18 Monate Alternativen gefunden werden. Die Sanierung ist jedoch alternativlos, um den Standort Winzerla langfristig als attraktiven Freizeitmagneten zu sichern.
Fazit
Die 24-Millionen-Euro-Spritze ist ein klares Bekenntnis der Stadtwerke zum Standort Jena. Auch wenn die anderthalbjährige Schließung eine Herausforderung für die lokale Freizeitgestaltung darstellt, verspricht das Ergebnis ein modernes, energieeffizientes und erlebnisreiches Bad, das für die nächsten Jahrzehnte gerüstet ist.
Wir halten Sie über den Fortschritt der Arbeiten auf dem Laufenden.
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