Förderung für Leibniz-Forschungsverbund Resilient Ageing bis 2030 gesichert

Jena, 26. März 2026. Gute Nachrichten für den Wissenschaftsstandort Jena: Der Leibniz-Forschungsverbund „Resilient Ageing“ hat die Zusage für eine zweite Förderperiode erhalten. Damit ist die fachübergreifende Zusammenarbeit in der Altersforschung bis Mitte 2030 gesichert.

  • Ereignis: Bewilligung der 2. Förderperiode für den Leibniz-Forschungsverbund „Resilient Ageing“
  • Laufzeit: Fortführung der im Juli 2022 gestarteten Kooperation bis Juni 2030
  • Akteure: Experten aus Biologie, Medizin, Psychologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
  • Zielsetzung: Mechanismen des gesunden Alterns besser verstehen und gezielt fördern

Interdisziplinäre Spitzenforschung geht in die nächste Phase

Seit seiner Etablierung im Juli 2022 hat sich der Forschungsverbund als wichtige Schnittstelle für die Untersuchung altersbedingter Veränderungen erwiesen. Die nun offiziell bewilligte Fortsetzung der Fördermittel unterstreicht die hohe Relevanz des Projekts. Durch die enge Verzahnung von Fachwissen aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen – von der Grundlagenforschung in Biologie und Medizin bis hin zu gesellschaftlichen Aspekten der Psychologie sowie den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften – wird in dem Verbund ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt.

Das Kernziel der Experten bleibt auch für die kommenden Jahre unverändert: Die vielfältigen Mechanismen des Alterns sollen im Detail verstanden werden, um darauf aufbauend Strategien für ein widerstandsfähiges und gesundes Altern (die sogenannte Resilienz) zu entwickeln. Von den wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen langfristig sowohl das Gesundheitswesen als auch politische und soziale Strukturen profitieren, um auf die alternde Gesellschaft besser vorbereitet zu sein.

Hintergrund: Jena als Schwergewicht der Altersforschung

Die Lichtstadt Jena ist national wie international ein anerkannter Standort in der Erforschung von Alterungsprozessen. Einrichtungen wie das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) auf dem Beutenberg-Campus prägen die Wissenschaftslandschaft der Stadt entscheidend und ziehen Forscherinnen und Forscher aus aller Welt an. Der demografische Wandel stellt moderne Gesellschaften vor immense Herausforderungen. Große Kooperationen wie der Verbund „Resilient Ageing“ sind daher von zentraler Bedeutung. In der modernen Gerontologie geht es längst nicht mehr primär darum, die bloße Lebenserwartung zu maximieren, sondern vor allem die sogenannte „Gesundheitsspanne“ zu verlängern – jene Jahre, die Menschen bei voller körperlicher und geistiger Gesundheit verbringen. Hierfür müssen zelluläre Abbauprozesse ebenso akribisch erforscht werden wie präventive Lebensstile, Ernährung und psychologische Widerstandskräfte im Alter.


Quelle:

Förderung für Leibniz-Forschungsverbund Resilient Ageing bis 2030


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