FCC-Vorbereitung: Testspiel-Dämpfer und Scouting-Reise nach Ulm

Jena (07.01.2026) – Die Winterpause neigt sich langsam dem Ende zu, und im Ernst-Abbe-Sportfeld laufen die Vorbereitungen auf die Rückrunde auf Hochtouren. Doch nicht alles läuft im Paradies derzeit nach Plan. Wie am Dienstag bekannt wurde, musste der FC Carl Zeiss Jena in einem Testspiel gegen den Traditionsklub Alemannia Aachen eine Niederlage einstecken. Das Ergebnis drückt zwar kurzzeitig auf die Stimmung, doch hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen bereits intensiv an Lösungen – und blicken dabei offenbar auch über den eigenen Tellerrand hinaus.

Dämpfer gegen Aachen offenbart Baustellen

Testspiele sind dazu da, Fehler aufzudecken, bevor es in der Liga wieder ernst wird. Unter diesem Motto dürfte auch die Partie gegen Alemannia Aachen gestanden haben. Die Niederlage gegen die Kaiserstädter zeigte der sportlichen Leitung des FCC, an welchen Stellschrauben in den kommenden Trainingseinheiten im Paradiespark und auf den Plätzen in der Oberaue noch gedreht werden muss. Gerade in der Defensive und im Umschaltspiel offenbarten sich noch Abstimmungsprobleme, die typisch für die Phase nach der kurzen Winterunterbrechung sind.

Für die Fans in Jena ist ein solcher Dämpfer zwar ärgerlich, aber kein Grund zur Panik. Viel wichtiger ist, dass das Trainerteam die richtigen Schlüsse aus den 90 Minuten zieht, um zum Ligastart topfit zu sein.

Spionage-Mission beim SSV Ulm?

Interessanter als das reine Ergebnis des Testspiels ist jedoch eine Beobachtung abseits des Rasens, die am Dienstag für Gesprächsstoff sorgte. Berichten zufolge wurde die Führungsebene des FC Carl Zeiss Jena beim Drittligisten SSV Ulm gesichtet. Der Besuch bei den „Spatzen“ in Baden-Württemberg wirft Fragen auf: War es eine reine Bildungsreise, um sich taktische Kniffe bei der höherklassigen Konkurrenz abzuschauen, oder steckt mehr dahinter?

Es wird spekuliert, dass die Jenaer Bosse potenzielle Neuzugänge oder taktische Strukturen im Visier haben könnten. Ulm gilt seit Jahren als ein Verein, der mit disziplinierter Arbeit und klugem Scouting Erfolge feiert – ein Modell, das auch für Jena als Vorbild dienen kann. Ob dieser „Spionage-Trip“ kurzfristig zu neuen Verpflichtungen führt oder eher der strategischen Weiterentwicklung dient, bleibt vorerst das Geheimnis der Verantwortlichen.

Blick nach vorn

In den kommenden Tagen wird sich zeigen, wie die Mannschaft die Niederlage gegen Aachen wegsteckt. Die Erwartungshaltung im Umfeld des FCC bleibt traditionell hoch. Die Fans hoffen, dass die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Testspiel und der Reise nach Ulm schnellstmöglich in Leistung auf dem Platz umgemünzt werden, wenn es im Ernst-Abbe-Sportfeld wieder um wichtige Punkte geht.