Jena (09.01.2026) – Während sich über dem Paradies und dem Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena der typische Januar-Himmel spannt, fließt knapp 2.500 Kilometer südöstlich der Schweiß unter deutlich milderen Bedingungen. Der FC Carl Zeiss Jena hat seine Zelte in der türkischen Riviera aufgeschlagen. In Belek bereitet sich die Mannschaft intensiv auf die anstehende Rückrunde vor. Für den Traditionsverein aus Thüringen ist diese Zeit fernab der Heimat essenziell, um die sportlichen Weichen für die kommenden Monate zu stellen.
Feinschliff an der türkischen Riviera
Die Bedingungen in Belek gelten seit Jahren als Goldstandard für deutsche Profi- und Amateurvereine. Während in Jena Frost und Nässe die Trainingsarbeit auf den Rasenplätzen oft erschweren oder gar unmöglich machen, finden die Kicker an der türkischen Südküste meist perfekt gepflegte Plätze vor. Der Tross des FCC nutzt diese Tage intensiv. Auf dem Programm stehen in dieser Woche vor allem taktische Einheiten und die körperliche Fitness. Trainer und Stab nutzen die isolierte Lage, um Abläufe einzustudieren, die im hektischen Liga-Alltag oft zu kurz kommen.
Wie wichtig diese Phase ist, zeigt der Blick auf den Kalender: Die Rückrunde verlangt dem Kader alles ab. In Belek wird daher nicht nur an der Kondition gefeilt, sondern auch am Spielsystem. Die Spieler müssen die Philosophie des Trainerteams verinnerlichen, um in den entscheidenden Momenten im Ernst-Abbe-Sportfeld punkten zu können. Dabei geht es um Automatismen im Umschaltspiel und die defensive Stabilität, die in der zweiten Saisonhälfte oft den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht.
Teambuilding und Testspiele
Neben der harten Arbeit auf dem Platz spielt auch das Miteinander eine zentrale Rolle. Ein Trainingslager ist immer auch eine Maßnahme zum Teambuilding. Die Spieler verbringen 24 Stunden am Tag miteinander – beim Frühstück, auf dem Platz, bei der physiotherapeutischen Behandlung und beim Abendessen. Diese Nähe schweißt zusammen und soll den Teamgeist stärken, der besonders in schwierigen Phasen der Saison als Kitt fungiert.
Natürlich darf auch der Wettkampfmodus nicht fehlen. In Belek tummeln sich im Januar zahlreiche Mannschaften aus verschiedenen europäischen Ligen, was die Organisation von anspruchsvollen Testspielen erleichtert. Fans, die nicht mitgereist sind, verfolgen das Geschehen gebannt aus der Ferne. Die Daheimgebliebenen werden über diverse Kanäle und Liveticker, wie den der Thüringer Allgemeinen, über Aufstellungen, Testspielergebnisse und die Stimmung im Team auf dem Laufenden gehalten.
Fokus auf die Rückrunde
Das Ziel der Reise ist klar definiert: Wenn der FCC zurück an die Saale kehrt, soll die Mannschaft physisch und mental auf dem Höhepunkt sein. Die Fans in Jena warten bereits gespannt darauf, ihre Mannschaft wieder im heimischen Stadion begrüßen zu dürfen – hoffentlich mit dem Schwung und der Energie, die sie sich an der türkischen Mittelmeerküste erarbeitet haben. Bis dahin heißt es für die Profis: Weiter schwitzen für den Erfolg.
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