Jena, 03. März 2026. Der FC Carl Zeiss Jena hat den nächsten administrativen Schritt in Richtung Profifußball getan und fristgerecht die Lizenzunterlagen für die 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht. Auch für die Frauenmannschaften laufen die Planungen für die kommende Spielzeit bereits auf Hochtouren.
- Was: Einreichung der Zulassungsunterlagen für die 3. Liga (Saison 2026/27)
- Wer: FC Carl Zeiss Jena
- Wann: Einreichung erfolgte am vergangenen Freitag
- Nächste Schritte: Entscheidung des DFB über mögliche Auflagen bis Mitte April erwartet
Prüfung von Finanzen und Infrastruktur
Um die Spielberechtigung für die dritthöchste deutsche Spielklasse zu erhalten, müssen die Vereine dem DFB umfassende Nachweise vorlegen. Der FC Carl Zeiss Jena hat im Rahmen des Verfahrens detaillierte Dokumente zu seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit abgegeben. Darüber hinaus müssen auch die personellen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen für den Spielbetrieb in der Saison 2026/27 zweifelsfrei nachgewiesen werden. Der Fokus liegt dabei auf einer soliden und machbaren Planung für das kommende Spieljahr.
Der zuständige Ausschuss des DFB wird die eingereichten Dokumente in den kommenden Wochen intensiv prüfen. Mit einer ersten Rückmeldung beziehungsweise der Erteilung möglicher Bedingungen und Auflagen rechnet der Thüringer Traditionsverein bis spätestens Mitte April.
Auch Frauen-Teams im Lizenzierungsverfahren
Parallel zu den Vorbereitungen der Herrenmannschaft bereitet der Club derzeit die entsprechenden Papiere für seine Frauen-Teams vor. Hierbei geht es um die anspruchsvollen Lizenzen für die Google Pixel Frauen-Bundesliga sowie die 2. Frauen-Bundesliga. Für diese Einreichung gilt eine offizielle Frist bis zum 16. März 2026, die der Verein ebenfalls einhalten wird.
Hintergrund: Das Zulassungsverfahren im deutschen Fußball
Das Lizenzierungs- oder Zulassungsverfahren ist ein zentraler Baustein zur Sicherung der Integrität und des fairen Wettbewerbs im deutschen Profi- und Spitzenamateurfußball. Der DFB prüft dabei insbesondere, ob ein Verein über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um eine komplette Saison durchzustehen, ohne in die Insolvenz zu rutschen und damit den Spielbetrieb zu gefährden. Neben den rein wirtschaftlichen Kriterien spielen für die 3. Liga auch die infrastrukturellen Gegebenheiten des Heimstadions eine entscheidende Rolle. Gefordert werden unter anderem ausreichende Flutlichtanlagen, eine Rasenheizung, spezielle Medienarbeitsplätze sowie strikte Sicherheitsvorkehrungen. Das in den vergangenen Jahren umfassend umgebaute Ernst-Abbe-Sportfeld in der Jenaer Oberaue bietet hierfür mittlerweile modernste und wettbewerbstaugliche Voraussetzungen.
Quelle:
FCC reicht Lizenzunterlagen für 3. Liga ein
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